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Aktiv in der Lebenshilfe – Brandenburger Wolfgang Pohl erhielt Bundesverdienstkreuz vom Bundespräsidenten

veröffentlicht am 06.10.2008

Der Brandenburger Wolfgang Pohl aus Hönow bei Berlin hat heute aus den Händen von Bundespräsident Horst Köhler das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen bekommen. Damit wird das jahrelange Engagement von Wolfgang Pohl für Menschen mit Behinderungen gewürdigt. Pohl war der einzige Bürger aus dem Land Brandenburg, der heute beim Auszeichnungsakt des Staatsoberhaupts anlässlich des Tages der Deutschen Einheit geehrt wurde.

In der Ordensbegründung wird daran erinnert, dass Wolfgang Pohl zu den Gründern der Lebenshilfe DDR gehörte und sich als „Mann der ersten Stunde“ gleich nach der Wende der Bundesvereinigung Lebenshilfe zuwandte. Pohl wurde Vorsitzender des brandenburgischen Landesverbandes, der die Interessen der geistig, autistisch und mehrfach Behinderten gegenüber Landesbehörden und anderen Institutionen vertritt. Hervorgehoben wird, dass es ihm trotz schwieriger Umstände gelang, „auch in Brandenburg ein Netz der Hilfen für Menschen mit geistiger Behinderung und ihrer Angehörigen zu knüpfen“.

Darüber hinaus gelang es Pohl, bundesweit Impulse zu geben. Er gehört der Bundeskammer der Lebenshilfe an und wurde dort zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Sein Engagement macht an Grenzen nicht halt: So entstanden Kontakte beispielsweise zu vergleichbaren Selbsthilfestrukturen in Moskau.