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Appel würdigt Zusammenarbeit von Unternehmen und Organisationen bei bürgerschaftlichem Engagement

veröffentlicht am 01.10.2008

Erstmals brachte eine landesweite Veranstaltung bürgerschaftlich engagierte Unternehmen, gemeinnützige Organisationen und die öffentliche Verwaltung zusammen. Unter dem Titel „Zusammen für Brandenburg“ tauschten heute in Potsdam über 160 Interessierte ihre Erfahrungen aus und wollten Impulse für weitere Kooperationen setzen. „Wenn sich Menschen zusammenschließen, um anderen selbstlos zu helfen, dann ist das hervorragend und bringt unsere Gesellschaft als Ganzes weiter“, sagte Staatskanzleichef Clemens Appel zur Eröffnung der Tagung.

„In der Tat gibt es auf der einen Seite soziale Bedürfnisse in unserem Gemeinwesen. Zum anderen besteht gerade unter den Starken und Aktiven unserer Gesellschaft das große Bedürfnis, sich sinnstiftend und effektiv für gemeinnützige Zwecke und andere Menschen einzusetzen“, so Appel. „Es gilt also, beides auf optimale Weise zusammenzuführen.“ Als Beispiele gelungener Zusammenarbeit benannte er die Brandenburger Firma GSE Project, die Konflikttraining an den Schulen fördert und mit freien Trägern der Jugendhilfe zusammenarbeitet. Appel sieht in bürgerschaftlichem Engagement auch einen Standortvorteil: „Für Investoren, Führungskräfte und hervorragend ausgebildete Fachkräfte übt ein attraktives soziales Umfeld, wie es derzeit in Brandenburg wächst, große Anziehungskraft aus.“

Staatssekretär Appel erinnerte daran, dass „in der Staatskanzlei eine Koordinierungsstelle für bürgerschaftliches Engagement ins Leben gerufen wurde, damit vor allem die regional gut funktionierenden Netzwerke landesweit mehr Aufmerksamkeit und Unterstützung bekommen. Damit stimulieren wir ehrenamtliches Engagement in allen seinen Ausformungen.“

Initiiert wurde die Veranstaltung vom „Runden Tisch Jugend und Wirtschaft“, in dem die Staatskanzlei vertreten ist. Dieser will mit einer Veranstaltung in der IHK Potsdam zeigen, dass neue Kooperationen bürgerschaftlich engagierter Unternehmen und gemeinnütziger Einrichtungen im Land Brandenburg einen Beitrag zu besseren wirtschaftlichen und sozialen Perspektiven leisten, die über das übliche Spenden und Sponsoring weit hinausgehen. Die bundesweit einmalige Plattform unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Platzeck gibt mit vielfältigen Kooperationsprojekten seit fünf Jahren praktische Impulse für neue Partnerschaften.