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Europastaatssekretär Harms gibt Ausblick auf Präsentation
in Warschau - „Partnerschaft auf Augenhöhe“

veröffentlicht am 18.09.2008

Brandenburg und Polen pflegen nach den Worten von Europastaatssekretär Gerd
Harms eine „Partnerschaft auf Augenhöhe“. „Die Zusammenarbeit in vielen Bereichen wie Bildung, Jugend, Katastrophenschutz, Kultur oder Wirtschaft und Tourismus ist für die Menschen täglich erfahrbar“, sagte Harms am Donnerstag in
Warschau. Zusammen mit dem deutschen Botschafter in Polen, Michael H. Gerdts,
dem Generaldirektor des Teatr Wielki, Janusz Pietkiewicz, sowie dem Intendanten
des Deutschen Filmorchesters in Potsdam, Klaus-Peter Beyer, präsentierte Harms
ein umfangreiches Programm, mit dem sich das Land anlässlich des Tages der
Deutschen Einheit vom 2. bis 4. Oktober in Warschau vorstellt. Dazu reist auch
Ministerpräsident Matthias Platzeck in die polnische Hauptstadt.

Die Landespräsentation steht unter dem Motto „Brandenburg – Offen für Nachbarn“ und geht auf eine Einladung von Gerdts zurück. Harms zeigte sich sicher, dass der Landesauftritt „dem brandenburgisch-polnischen Verhältnis weiteren Schwung verleiht“. Am 4. Oktober besuchen Platzeck und Harms Brandenburgs Partnerwojewodschaft Masowien.

Die Vorstellung des Kultur- und Medienstandortes Berlin-Brandenburg spielt in Warschau eine besondere Rolle. Ein Höhepunkt ist am 2. Oktober die Aufführung des Stummfilmklassikers „Nosferatu“ aus dem Jahr 1921. Beyer hob hervor, dass der Film in Polens größtem Theater, dem Teatr Wielki, vom Babelsberger Filmorchester und dem Orchester der Polnischen Nationaloper live begleitet wird. „Dieses gemeinsame Musizieren symbolisiert ein harmonisches Zusammenwirken von Deutschen und Polen“, sagte Beyer.

Brandenburgische Landesschauen zum Tag der Deutschen Einheit gab es bereits in
Budapest 2002 und London 2006. Wie damals ist auch der Auftritt in Warschau maßgeblich durch Sponsoren ermöglicht worden.

Das Gesamtprogramm finden Sie auf www.brandenburg.de . Aus diesem Anlass relauncht das Land auch seinen polnischen Internetauftritt www.brandenburgia.pl.