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„Brandenburg ist angesagt“

Platzeck sieht Landesfest als Spiegel des Wandels – Dank an die Märker

veröffentlicht am 26.08.2008

Der Brandenburg-Tag am 6. und 7. September in Königs Wusterhausen wird nach den Worten von Ministerpräsident Matthias Platzeck die Vielfalt und die Aufbruchstimmung im Land wie in einem Fokus bündeln. „Brandenburg ist in den vergangenen Jahren auf vielen Gebieten ein attraktives, gefragtes Land geworden – dank des Ideenreichtums und der Tatkraft der Brandenburgerinnen und Brandenburger“, sagte Platzeck heute in Potsdam. „Dieser Entwicklung wird der neue Flughafen BBI sichtbar Ausdruck verleihen.“

Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Bürgermeister von Königs Wusterhausen, Stefan Ludwig, fügte er hinzu: „Wir wollen auf dem Fest nicht nur die Stärken des Landes zeigen, sondern den Leistungen Einzelner eine Plattform der Anerkennung geben – als Ansporn auch für andere, sich für unser Land einzubringen.“

Das Landesfest unter dem Motto „Brandenburg feiert königlich“ biete zum ersten Mal seit Jahren wieder an zwei Tagen ein volles Programm, sagte Platzeck. „Das Fest ist die Gelegenheit, um ganz Brandenburg an einem Ort in kürzester Zeit für sich zu entdecken, zu erleben und zu genießen.“ Er dankte in diesem Zusammenhang den Organisatoren, Akteuren und Sponsoren für deren Engagement.

Die Regionen des Landes präsentieren sich in sechs Programmbereichen mit rund 300 Ausstellern. Auf acht Bühnen wird ein buntes Programm für Jung und Alt geboten. Highlight am Sonntag ist ein großer Festumzug unter Beteiligung aller Regionen im Land. Die Landesregierung wird sich mit einem eigenen Bereich unter dem Motto „Tolerantes Brandenburg. Offen für Menschlichkeit“ präsentieren. Damit soll auch daran erinnert werden, dass das Handlungskonzept „Tolerantes Brandenburg“ in diesem Jahr sein zehnjähriges Jubiläum feiert. International geht es auf dem Weltmarkt „Brandenburg über den Tellerrand...“ zu, wo unter anderem vier polnische Partnerwojewodschaften Besucher mit Musik, kulinarischen Besonderheiten und landestypischen Produkten verwöhnen.

Mit Veranstaltungen auf dem Funkerberg erinnert Königs Wusterhausen daran, dass von hier aus 1920 die erste Rundfunksendung Deutschlands ausgestrahlt wurde. Sportlich geht es beim Kanurennen auf den Nottekanal zu. Beim Pokal der Bürgermeister und Landräte werden auch gerade aus Peking heimgekehrte Olympiateilnehmer dabei sein.

„Am ersten Septemberwochenende wollen wir zeigen, wer wir sind und was wir gemeinsam können“, sagte Platzeck. Dieses Gemeinschaftsgefühl komme in kaum einem anderen gesellschaftlichen Bereich so zum Ausdruck wie im Ehrenamt. „Und weil Brandenburg hier eindeutig Spitze ist in Ostdeutschland, ist der vor zwei Jahren erstmals in Forst organisierte Bereich ‚Engagiert für Brandenburg’ erneut mit 42 Initiativen, Vereinen und Verbänden vertreten“, betonte Platzeck.

„Das Landesfest zeigt in allen Bereichen und aus allen Regionen Bestes“, resümierte Platzeck. „Und überall wird deutlich, wer in unserem Land die eigentlichen Stars sind: Brandenburgerinnen und Brandenburger. Ich freue mich darauf, mit ihnen und Gästen in Königs Wusterhausen zu feiern.“