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Ministerpräsident Platzeck für Einführung eines Schüler-Praxistages in Unternehmen

veröffentlicht am 29.05.2008

Ministerpräsident Matthias Platzeck macht sich für die Einführung eines Schüler-Praxistages in Unternehmen stark. „Die Landesregierung möchte, dass Schüler stärker mit dem Arbeitsalltag bekannt gemacht und an das Berufsleben herangeführt werden“, sagte Platzeck beim traditionellen Gartenfest der Handwerkskammer Potsdam am Donnerstag in Caputh. Nach Ansicht Platzecks wissen Schüler „zu wenig über die Praxis in den Betrieben“. Ferner sei die Abbrecherquote bei Auszubildenden zu hoch.

Um diese Defizite abzubauen, müssten die Übergänge von der Schule in den Beruf besser verzahnt werden, unterstrich Platzeck. Außerdem müssten Jugendliche besser qualifiziert werden. Derzeit wachse zwar als Folge der demografischen Entwicklung die Zahl freier Lehrstellen im Handwerk, doch gebe es immer weniger qualifizierte Bewerber. Platzeck betonte, Handwerk und Politik müssten sich gemeinsam engagieren, „jeden jungen Menschen fit zu machen für einen aussichtsreichen Beruf“.

Platzeck sieht die allgemeine wirtschaftliche Lage in Brandenburg deutlich verbessert. „In unserer Region hat sich die Konjunktur stabilisiert, es gibt mehr Planungssicherheit, es wird mehr investiert“, sagte Platzeck. Die Politik habe die notwendigen Reformen angepackt.