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Platzeck eröffnet Brala – Attraktive Landwirtschaft

veröffentlicht am 01.05.2008

Ministerpräsident Matthias Platzeck hat am Donnerstag in Paaren/Glien die 18. Brandenburgische Landwirtschaftsausstellung (Brala) eröffnet. Die Schau zeige den hohen Leistungsstand der brandenburgischen Landwirte und ermögliche es den Besuchern, einen „ausgiebigen Blick hinter die Kulissen der Landwirtschaft zu werfen, sich zu informieren und beraten zu lassen“, sagte Platzeck bei der Eröffnung. Die Agrarwirtschaft demonstriere, dass „es Spaß macht, Landwirtschaft zu betreiben“.

„Ich bin immer wieder begeistert vom Ideenreichtum der einzelnen Unternehmen und von deren Produktideen“, betonte der Ministerpräsident. Die Brala habe sich als größte Fach- und Verbrauchermesse auch überregional etabliert. Sie stelle einen unmittelbaren Kontakt zwischen Konsument und Landwirt her und zeige aktuelle Trends auf.

Nach Worten Platzecks verlangen die Verbraucher immer mehr Bio-Produkte und suchen sich Erzeuger aus der Region. Die in der großen Nachfrage nach Öko-Lebensmitteln liegende Chance hätten die Landwirte erkannt und gingen darauf ein. Platzeck wörtlich: „Die regionale Besonderheit und der unverwechselbare Geschmack brandenburgischer Produkte sind ein Qualitätsmerkmal. Damit unterscheiden wir uns von anderen Regionen, machen neugierig und locken Menschen an.“

Im ländlichen Raum spielten landwirtschaftliche Unternehmen eine zentrale Rolle, wenn es um Aus- und Weiterbildung sowie um die Verhinderung von Abwanderung gehe. Platzeck mahnte: „Wir müssen Fachkräfte gewinnen und davon überzeugen, in Brandenburg zu bleiben, insbesondere junge Leute“. Das Berufsbild des Landwirtes habe sich in den vergangenen Jahren zudem erheblich gewandelt. Es sei ein vielseitiger Beruf mit einem „facettenreichen und anspruchsvollen Profil“. So sei Landwirtschaft ohne Hochtechnologie nicht mehr denkbar.

Der Ministerpräsident hob ferner die Bedeutung des Tourismus für den ländlichen Raum hervor. In den vergangenen Jahren habe der Land-Tourismus gute Zuwachsraten verzeichnet, was den Landwirten zugute komme. Platzeck verwies in diesem Zusammenhang auf die „Landpartie“ am zweiten Juni-Wochenende.