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Helmut Berger aus Königs Wusterhausen als "Ehrenamtler des Monats" April ausgezeichnet

veröffentlicht am 23.04.2008

Der stellvertretende Vorsitzende des Heimatvereins Königs Wusterhausen, Helmut Berger, ist am Mittwoch als „Ehrenamtler des Monats“ April ausgezeichnet worden. Berger habe sich beispielhaft für das Vereinsleben eingesetzt, hob der Leiter der Koordinierungsstelle Bürgerschaftliches Engagement der Staatskanzlei, Manfred Bauer, bei der Ehrung in Königs Wusterhausen hervor.

Berger, der auch Gründungsmitglied des 1990 gegründeten Vereins ist, hat die Leitung der Arbeitsgruppe für den Heimatkalender 1994 übernommen. 50 ehrenamtliche Ortschronisten gehören dem Team an. Alle Autoren arbeiten ohne Honorar. Die Einnahmen kommen dem Verein und dem ehrenamtlich betriebenen Heimatmuseum Königs Wusterhausen zugute.

Bauer nannte Berger den „geistigen Vater“ des Heimatkalenders. Berger habe durch sein Wirken einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung der Regionalgeschichte geleistet und mit dafür gesorgt, dass Traditionen nicht in Vergessenheit geraten und historische Dokumente der Nachwelt erhalten geblieben seien.

Berger, der auch als ehrenamtlicher Beauftragter des Landesmuseums für Ur- und Frühgeschichte tätig ist, erhielt als Anerkennung für sein ehrenamtliches Engagement die Ehrenurkunde des Ministerpräsidenten und den Füllfederhalter mit der Gravur „Engagiert für Brandenburg“.

Die Landesregierung praktiziert die Anerkennung für den „Ehrenamtler des Monats“ seit September vergangenen Jahres. Sie reagierte damit auch auf die Bitte von ehrenamtlich Engagierten, die Anerkennungskultur im Land zu verbessern.