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„Und wie geht’s den Kindern? – Die zu oft vergessene Frage in der Bildungsdiskussion“

Vortragsabend in der Landesvertretung Brandenburg in Berlin

veröffentlicht am 21.04.2008

Der Bevollmächtigte des Landes Brandenburg beim Bund und für Europaangelegenheiten, Staatssekretär Dr. Gerd Harms, lädt gemeinsam mit der „Initiative für Große Kinder“ und dem Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) zu einem Vortragsabend mit Diskussion zum Thema „Und wie geht‘s den Kindern? – Die zu oft vergessene Frage in der Bildungsdiskussion“

am Dienstag, dem 22. April 2008, um 19.00 Uhr
in die Vertretung des Landes Brandenburg in Berlin-Mitte ein.


In der Bildungspolitik rücken Fragen der individuellen Förderung stärker in das Blickfeld. Bund und Land investieren in den Ausbau von Ganztagsschulen: Es werden Schülercafés und Aufenthaltsräume eingerichtet, es werden Ernährungskurse, Sportveranstaltungen sowie Theater- und zahlreiche andere AGs organisiert und es werden Hausaufgabenbetreuung und zusätzliche Fördermaßnahmen angeboten. Diese Veränderungen im Bildungswesen sind zum Teil mit erheblichen Belastungen für alle an Schule Beteiligten verbunden. Was bedeutet das für die Kinder? Wie wirkt das alles auf sie aus?

Prof. Dr. Anton Bucher aus Salzburg referiert zum Thema „Was macht Kinder
(un-)glücklich? Ergebnisse eines bundesweiten Kindersurveys“. Die „Seelische Gesundheit von Kindern in Deutschland – Ergebnisse nationaler und internationaler Studien als Grundlage für Prävention ist Thema des Vortrags von Prof. Dr. Ulrike Ravens-Sieberer aus Bielefeld. Im Anschluss an die Veranstaltung wird es bei einem kleinen Imbiss Gelegenheit zum Austausch geben.

Burghard Jungkamp, Staatssekretär im brandenburgischen Bildungsministerium: „Auf der Tagung wollen wir die Perspektive wechseln. Wir wollen hier nicht fragen, was wir alles für die Kinder tun, sondern thematisieren, welche spezifischen und entwicklungsrelevanten Lebensbedürfnisse die Kinder haben, welche Lebensbedingungen sie tatsächlich brauchen, um sich körperlich, geistig, seelisch und sozial gesund zu entwickeln. Ich freue mich, dass das Landesinstitut für Schule und Medien und die Initiative für große Kinder mit dieser Tagung gemeinsam mit Experten der Kindheitsforschung und der Gesundheitsforschung versuchen, die Lebensqualität von Kindern zwischen 6 und 14 Jahren in das öffentliche Blickfeld zu rücken und so ein verändertes Bewusstsein im Umgang mit dieser Altersgruppe einzuleiten.“