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Platzeck zum Landesfinale von „Jugend forscht“: Begabungsförderung erschließt innovatives Potenzial

veröffentlicht am 02.04.2008

Ministerpräsident Matthias Platzeck wünscht den Teilnehmern beim heutigen Landesfinale von „Jugend forscht“ bei der BASF in Schwarzheide viel Erfolg. „Besondere Begabungen zu fördern heißt auch, geistiges und innovatives Potenzial zu erschließen“, erklärte Platzeck anlässlich der zweitägigen Veranstaltung, die zum 15. Mal in Schwarzheide stattfindet.

Platzeck wörtlich: „Die Teilnahme an Schülerwettbewerben wie ‚Jugend forscht’ fördert nicht nur die schöpferischen Kräfte jedes Einzelnen, sondern sichert der Gesellschaft Talente und Innovationen.“ Schülerwettbewerbe seien somit eine Komponente der Zukunftssicherung. Für die Landesregierung wird Wirtschaftsstaatssekretär Wolfgang Krüger an der morgigen Preisverleihung teilnehmen und dabei den Sonderpreis des Ministerpräsidenten überreichen.

Die Landesregierung habe sich das politische Ziel gesetzt: ‚kein Kind zurückzulassen’. Das bedeutet laut Platzeck, dass „alle Kinder und Jugendlichen sich nach ihren individuellen Fähigkeiten entwickeln können sollen. Sie sollen durch zusätzliche Angebote dort herausgefordert werden, wo ihre Stärken liegen, und andererseits dort Hilfe erfahren, wo es Lernschwierigkeiten gibt."

Erfreut zeigte sich der Ministerpräsident über die im Vergleich zum Vorjahr auf 148 gestiegene brandenburgische Teilnehmerzahl am Wettbewerb. Er dankte den betreuenden Lehrkräften beim Landesfinale und sagte: „Wettbewerbe wie ‚Jugend forscht' sind hervorragende Möglichkeiten des Leistungsvergleichs für interessierte Schülerinnen und Schüler und gleichzeitig ein gutes Instrument zur Förderung besonderer Begabungen.“

Begabungsförderung wird im Land Brandenburg seit Jahren gezielt ausgebaut. So entstehen beispielsweise Regionale Stützpunkte zur Begabtenförderung als Ansprechpartner für Eltern, Schüler und Lehrkräfte.