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Fichtmüller in Amt als neuer Vorstandschefs des Vereins Oberlinhaus eingeführt – Lob von Platzeck

veröffentlicht am 01.04.2008

Ministerpräsident Matthias Platzeck ist überzeugt, dass das Potsdamer Oberlinhaus mit dem neuen Vorstandsvorsitzenden, Matthias Fichtmüller, „für die Zukunft gut gerüstet ist“. Die Amtseinführung des neuen Vereinsvorsitzenden für das Oberlinhaus in Potsdam nahm Landesbischof Wolfgang Huber vor.

Platzeck bezeichnete das Oberlinhaus als eine „Oase der Mitmenschlichkeit“. In den verschiedenen Einrichtungen bekämen Kinder; Behinderte, alte und kranke Menschen eine „umfassende Zuwendung“. Sie würden erfahren, „dass menschliches Leben Würde und Sinn behält, auch wenn es eingeschränkt ist durch Alter, Krankheit oder Behinderung.“ Seit 131 Jahren sei die Arbeit des Oberlinhauses „ein beredter Beweis für die Zusammengehörigkeit von Glauben und sozialer Verantwortung“, so der Ministerpräsident.

Platzeck verwies auf die bevorstehende Grundsteinlegung für das Thusnelda-von-Saldern-Haus. Es solle Menschen mit Behinderungen nach Abschluss der akutmedizinischen Behandlung umfassende Wohn- und Lebensalternativen und zukunftsorientierte Perspektiven geben. Außerdem werde in den kommenden Monaten der Grundstein für die Mehrzweckhalle Oberlinschule gelegt.

Platzeck würdigte Fichtmüllers Vorgänger, Pfarrer Peter Christian Fenner, der in Ruhestand gegangen ist. Er habe in schwierigen Zeiten stets umsichtig gehandelt. Fichtmüller fungiert seit Anfang März als neuer Vorstandschef.