www.stk.brandenburg.de

FrauenStärken sind gefragt

veröffentlicht am 07.03.2008

Zum Internationalen Frauentag am 8. März hat Ministerpräsident Matthias Platzeck an Frauen und Mädchen appelliert, ihre Chancen in Beruf und Gesellschaft entschlossener wahrzunehmen. Zugleich setzte er sich für eine stärkere Präsenz von Frauen in Führungspositionen ein. Um dies zu ermöglichen, seien auch vor allem die Männer in der Pflicht. Platzeck begrüßte, dass der Frauentag im Land Brandenburg erneut im Rahmen der Frauenwoche begangen wird. Die 18. Auflage steht unter dem Motto „FrauenStärken leben – mit Vielfalt und Beteiligung Zukunft gestalten“.

Platzeck erklärte heute:
„Das Motto der diesjährigen Frauenwoche ist pointiert und richtig gesetzt: Frauen haben nicht weniger, aber manch andere Stärken als Männer. Ingenieurinnen werden nicht nur deshalb händeringend gesucht, weil Wirtschaft und Technikwissenschaft Nachwuchs brauchen, sondern weil Frauen andere Erfahrungen, Sichtweisen, Vorstellungen einbringen und zum Beispiel in der Produktentwicklung auf Ideen kommen, die Männer nicht haben. Gerade deshalb geht mein Appell an die jungen Frauen und Mädchen in unserem Land: Nutzen Sie Ihre Chancen, machen Sie etwas aus Ihren Stärken. Die Zahl der Studentinnen in den Ingenieurwissenschaften ist immer noch viel zu niedrig; dabei sind die Berufs- und Karrierechancen gerade für Frauen glänzend.

Denn generell gilt: Ohne die vielen starken Frauen ginge nichts in unserem Land. Nach wie vor sind es vor allen Frauen, die Familie und Kindererziehung, Beruf und Karriere, Haushalt und Nachbarschaft und Ehrenamt unter einen Hut bringen und dafür sorgen, dass unser Alltag funktioniert. Aber: Vonnöten ist weiter eine Förderung von Frauen, damit sie auch die eigenen Interessen, die eigene Karriere besser verwirklichen können. Frauen sind in den Führungsetagen, Aufsichtsräten, Spitzenämtern, Vereinsvorständen noch nicht angemessen vertreten. Wir Männer sind da besonders in der Pflicht. Und das gilt für Politik und Wirtschaft, aber auch für jeden „Privatmann“.“