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Regionen verschaffen sich Gehör in Europa – Staatssekretär Harms übernimmt Kommissionsvorsitz im Ausschuss der Regionen

veröffentlicht am 28.02.2008

Brandenburgs Europastaatssekretär Gerd Harms hat heute in Brüssel den Vorsitz der Fachkommission Bildung und Kultur des EU-Ausschusses der Regionen übernommen. Er wird diese Funktion zwei Jahre inne haben. Über den Ausschuss haben die Regionen ein Mitspracherecht in der Europäischen Union. Die Fachkommission für Bildung und Kultur ist für die Themenbereiche lebenslanges Lernen, kulturelle und sprachliche Vielfalt, Jugend und aktive Bürgerschaft, Forschung/Innovation, Informationsgesellschaft, Medien und Kommunikation verantwortlich.

Harms unterstrich: „Die regionale Ebene gewinnt in Brüssel immer mehr an Bedeutung. Die Institutionen der EU haben erkannt, wie wichtig es ist, mit den Vertretern der Regionen direkt ins Gespräch zu kommen, weil man vor Ort genau weiß, wo den Bürgern der Schuh drückt. Auf diesem Weg verschaffen sich die Regionen in Europa zunehmend Gehör.“

In der Fachkommission werden laut Harms in den kommenden zwei Jahren zahlreiche wichtige politische Themen behandelt. Dabei gehe es unter anderem um den geplanten Rechtsrahmen für gesamteuropäische Forschungsinfrastrukturen, eine gemeinsame Forschungsplanung oder europäische Forschung im Bereich Klimawandel und saubere Energie. Zudem stünden Programme zum Kinder- und Verbraucherschutz bei der Nutzung des Internets beziehungsweise neuer Medien sowie die Qualität der Lehrerbildung auf der Agenda. Harms betonte: „Brandenburg hat auf vielen dieser Gebiete Erfahrungen und wird sich mit guten Beispielen einbringen.“