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Brandenburg setzt mit Benefizkonzert Zeichen der Verbundenheit mit Israel

veröffentlicht am 31.01.2008

Brandenburg setzt mit dem heutigen Benefizkonzert anlässlich der Gründung Israels vor 60 Jahren ein Zeichen der Verbundenheit mit dem jüdischen Staat. „Brandenburg fühlt sich der Kontinuität der deutsch-israelischen Beziehungen und der Aussöhnung zwischen unseren Völkern verpflichtet“, sagte Ministerpräsident Matthias Platzeck zu Beginn der Veranstaltung in Potsdam. Für das Konzert, das das Land zusammen mit dem Jüdischen Nationalfonds ausrichtet, hatte er die Schirmherrschaft übernommen. Die Spenden sollen dem „Wald der deutschen Länder“ in der Wüste Negev zugute kommen. Es war das erste Konzert dieser Art zum 60. Jahrestag der israelischen Staatsgründung in Deutschland.

Gäste des Benefizkonzerts waren unter anderen der israelische Botschafter Yoram Ben-Zeev und der Vizepräsident des Jüdischen Nationalfonds, Abraham Duvdevani. Platzeck betonte, Deutschland habe „eine fortbestehende Mitverantwortung für das Land, das den Überlebenden der Shoah die ersehnte Heimstätte gegeben hat“. Daher sei es auch erfreulich, dass das jüdische Leben in Brandenburg immer lebendiger werde und zu einem festen Bestandteil der Gesellschaft geworden sei.

Die Gründung Israels vor 60 Jahren sei „ein bedeutender Anlass, um die Aufbauleistung unter schwierigen Bedingungen zu würdigen“, betonte Platzeck. Der Ministerpräsident hob dabei die Verdienste des Jüdischen Nationalfonds hervor. Die ökologische Organisation habe es seit ihrer Gründung im Jahr 1901 ermöglicht, Flächen und Böden auf dem heutigen Gebiet Israels urbar zu machen. Deren Aktivitäten trügen „auf ganz vielfältige Weise zum Frieden und zur Aussöhnung bei“.

Das trifft laut Platzeck auch auf das Baumpflanz-Projekt im „Wald der deutschen Länder“ zu. Es stehe sinnbildlich für die Aussöhnung und die Freundschaft zwischen den deutschen Bundesländern und Israel. Insgesamt habe der Jüdische Nationalfonds bis heute mehr als 230 Millionen Bäume gepflanzt.

Platzeck kündigte an, bei seinem nächsten Arbeitsbesuch in Israel vom 5. bis 7. März 2008 werde er die Spendengelder symbolisch für den ersten Baum des Landes im „Wald der deutschen Länder“ übergeben. Als erster brandenburgischer Ministerpräsident war Platzeck bereits im April vergangenen Jahres in Israel.