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Weltklimadebatte und GEO-Klimaschutztest: Platzeck: Energiepolitische
Weichenstellung der Landesregierung bestätigt

veröffentlicht am 15.11.2007

Ministerpräsident Matthias Platzeck sieht durch den heute im Rom abgeschlossenen Weltenergiekongress die energiepolitischen Weichenstellungen der Landesregierung bestätigt. Das gelte sowohl für die klare Orientierung auf Erneuerbare Energien als auch für die Aussage, dass fossile Energieträger wie Kohle auch künftig einen wesentlichen Beitrag zur Energieversorgung leisten müssen. Zugleich äußerte sich Platzeck erfreut über eine heute veröffentlichte Erhebung der Zeitschrift GEO, wonach Brandenburg im Klimaschutz-Test aller Bundesländer den dritten Rang belegte.

Der Ministerpräsident erklärte in Potsdam:

„Keine Frage: Der Weltenergiekongress in Rom macht ebenso wie die Tagung des Weltklimarates in Valencia deutlich: Der Klimaschutz und eine umweltverträgliche Energieversorgung werden immer mehr zu der zentralen Frage für die Zukunft der Menschheit. Dabei kristallisiert sich heraus, dass sich die künftige Technik von Kohlekraftwerken zu einer entscheidenden Schlüsselfrage entwickeln wird. Nur wenn es gelingt, möglichst schnell CO2-arme Technologien in die Praxis zu überführen, wird sich der Anstieg der Emissionen begrenzen lassen. Denn die Experten sind sich einig: Ohne die Nutzung fossiler Energieträger wird sich weltweite Versorgungssicherheit auf absehbare Zeit nicht gewährleisten lassen. Den in der Lausitz begonnenen Tests für die CO2-Abscheidung kommt deshalb weltweit immense Bedeutung zu. Die Landesregierung wird alles tun, damit sich Brandenburg in dieser entscheidenden Frage als „Innovationslabor“ bewährt.

Das gilt übrigens ebenso für neue innovative Lösungen im Bereich der Erneuerbaren Energien. Brandenburg hat es heute von der angesehenen Zeitschrift GEO und dem wissenschaftlichen Beirat bestätigt bekommen: Unser Land ist in punkto Klimaschutz unter den ersten drei aller 16 Bundesländer. Insbesondere beim Einsatz Erneuerbarer Energien bekommt unser Land beste Noten. So wird den Analysten zufolge im nationalen Vergleich hier pro Kopf am meisten Strom aus Windkraft und Biomasse ins Netz gespeist. Auch bei der Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs leistet Brandenburg für ein Flächenland Erstaunliches, so die Expertise. Und nicht zuletzt sagen die Experten: Die Landesregierung könne sich über den drittbesten Platz im Bereich der politischen Strategien im Klimaschutz freuen.

Für Brandenburgs Landesregierung sind diese Ergebnisse ein Ansporn, auf diesem Kurs weiterhin alle Anstrengungen zu unternehmen. Wir wissen, dass unser Weg einer klimaverträglichen und für die Lausitz möglichst schonenden Braunkohlepolitik ebenso wenig konfliktfrei ist wie der des weiteren Ausbaus der Erneuerbaren Energien. Aber dieser Weg ist sinnvoll, verantwortungsbewusst und nachhaltig und deshalb wird ihn die Landesregierung auch zielstrebig weitergehen. Die Fortschreibung unserer Energiestrategie wird dafür erneut den Beweis erbringen.