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Platzeck: „Nacht der kreativen Köpfe“ ist Symbol für Imagewandel der Lausitz

veröffentlicht am 19.10.2007

Ministerpräsident Matthias Platzeck hat die „Nacht der kreativen Köpfe“ in Cottbus als ein Symbol für den Imagewandel einer ganzen Region gewürdigt. „Aufstrebend, zukunftsorientiert, weltoffen und tolerant – das sind Synonyme für die Lausitz. Viele haben die enormen Potenziale der Region in Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und Kultur erkannt und nutzen diese Stärken mit klugen Ideen und Fantasie. Mit solchen Veranstaltungen wie heute machen sie neugierig auf die Region.“

Platzeck verwies darauf, dass bei der ersten „Nacht der kreativen Köpfe“ wissenschaftliche Einrichtungen und Unternehmen „Einblicke in eine Welt der Innovationen geben, die das Gesicht der Lausitz von morgen prägen werden“. So sei Cottbus ein Standort der Energiekompetenz: „Mit der Brandenburgischen Technischen Universität haben wir im Land eine Hochschule, die sich der Energieforschung verschrieben hat. Das betrifft sowohl die umweltfreundlichere und nachhaltige Nutzung von Braunkohle als auch die Forschung und Entwicklung zu alternativen Energien.“ Zugleich gebe es andere zukunftsträchtige Wirtschafts- und Wissenschaftszweige in Cottbus wie Architektur und Bauwesen, Logistik, Luft- und Raumfahrt. „Die große Stärke von Cottbus ist, dass sich Wissenschaftler und Unternehmen gut vernetzen oder zusammentun. Genau das ist es, was Cottbus in Zukunft ausspielen kann.“

Steigende Studentenzahlen belegten, dass Cottbus auch junge Leute anlockt. Platzeck: „Junge intelligente Menschen haben ein feines Gespür für Orte, die anziehend sind, die attraktive Lebenschancen eröffnen. Sie bringen sich gern ein, um ihr Lebensumfeld und das Gemeinwesen zu gestalten. Das ist ein großer Gewinn für unser Land. Studierende dieser Stadt sind die Gesichter, die in den nächsten Jahren von Cottbus erzählen werden: in Deutschland, in Europa und der Welt.“