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Platzeck eröffnet Rollstuhl-Basketball-Cup: Behindertensport braucht Anerkennung

veröffentlicht am 08.09.2007

Ministerpräsident Matthias Platzeck eröffnete heute den 2. Brandenburgischen Rollstuhl-Basketball-Cup in Belzig. „Die sportlichen Leistungen von Behinderten erfahren seit einigen Jahren endlich die notwendige Anerkennung, die sie verdienen“, sagte Platzeck. „Ich freue mich, dass es auch in Brandenburg zunehmend Veranstaltungen gibt, die wie der Rollstuhl-Basketball-Cup Behinderten einen Weg zum Sport und zur gesellschaftlichen Akzeptanz öffnen.“ Belzig stehe damit für gelebte Integration, fügte Platzeck hinzu. Er dankte dem Belziger Märkischen Ballsportverein (MBSV) für die Ausrichtung des Turniers und beglückwünschte ihn für die erfolgreiche Vereinsarbeit der vergangenen Jahre.

Das Lob des Behinderten-Sportverbandes Brandenburg, dass Brandenburg bei der Unterstützung des Behindertensports auf dem richtigen Weg sei, stimme ihn zuversichtlich. Es sei Ziel der Landesregierung, Menschen mit Behinderungen „die gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen sowie ihre Selbstbestimmung zu fördern“, sagte Platzeck. Auch der Behindertensport lebe vom ehrenamtlichen Engagement. Deshalb werde die Landesregierung die Anerkennung und Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements weiter vorantreiben.

Insgesamt acht Mannschaften aus Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg treten im sportlichen Wettstreit in Belzig an: die Greifswalder Wikinger, der Leichtathletik-Club Cottbus, das Unfallkrankenhaus Berlin, der Rollstuhl Sport Club Berlin, die Sportgemeinschaft Handicap e.V. Berlin, ALBA Berlin sowie Mannschaften aus Beelitz und Stahnsdorf.