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Platzeck in Moskau eingetroffen

veröffentlicht am 20.08.2007

Ministerpräsident Matthias Platzeck ist am Nachmittag zu einem viertägigen offiziellen Besuch Moskaus und des Moskauer Gebiets in Moskau eingetroffen. Er wurden auf dem Moskauer Flughafen Sheremetjevo von Herrn Tigran Aleksandrovitsch Karachanov, Minister für Außenwirtschaftsbeziehungen der Regierung des Moskauer Gebiets und durch Botschafter Dr. Walter Schmid begrüßt. Der Ministerpräsident wird auf seinem Besuch begleitet vom Bevollmächtigten des Landes für Europaangelegenheiten, Staatssekretär Dr. Gerd Harms. Im Anschluss trifft sich Platzeck mit dem deutschen Botschafter zu ersten Gesprächen.

Der morgige Besuchstag (Dienstag, 21.8.) wird ganz im Zeichen der seit 14 Jahren bestehenden Partnerschaft mit der Region Moskauer Gebiet stehen. Platzeck wird dazu gemeinsam mit dem stellvertretenden Gouverneur des Moskauer Gebiets, Igor Parchomenko, sowie mehreren Ministern der Regierung des Moskauer Gebiets, in die Stadt Koroljov fahren, um dort den Raumfahrtbetrieb RKK „Energija“ zu besichtigen. Das Unternehmen ist für die Herstellung der Sojuskapseln für die russische Raumfahrt bekannt.

Neben politischen Gesprächen steht auf dem Arbeitsplan des Ministerpräsidenten auch ein Besuch des landwirtschaftlichen Musterbetriebs in Eldigino, das ihm von Landwirtschaftsminister Nikolaj Sawenko vorgestellt wird. Platzeck wird dabei von Brandenburgs Landesbauernverbands-Präsidenten Udo Folgart begleitet.

Am morgigen Abend wird die brandenburgische Delegation unter Führung von Ministerpräsident Platzeck an einem Empfang des deutschen Botschafters aus Anlass der am Folgetag stattfindenden Moskauer Luft- und Raumfahrtsmesse MAKS teilnehmen.

Platzecks Besuch steht vorrangig im Zeichen des Ausbaus der wirtschaftlichen Kontakte in den Bereichen Luft- und Raumfahrt sowie Logistik. „Ich erwarte mir zusätzliche Impulse für die ohnehin guten Beziehungen zwischen Brandenburg, Moskau und unserer Partnerregion Moskauer Gebiet“, sagte Platzeck. „Brandenburgs Know-How hat in Russland eine Chance. Das belegen die Erfahrungen vergangener Jahre.“