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Terminhinweis und Einladung zur Berichterstattung: Chef der Staatskanzlei besucht neuen Nationalen Geopark „Muskauer Faltenbogen“

veröffentlicht am 24.07.2007

Einzigartige geologische Formation im Dreiländereck Brandenburg-Sachsen-Polen +++ Eines von 25 Projekten der Internationalen Bauausstellung Fürst-Pückler-Land (IBA) +++ Einst Keimzelle der Lausitzer Braunkohletradition +++ Heute zunehmend touristisch interessante Kulturlandschaft +++ Journalisten können sich in dieSommer-Infotour des Chefs der Staatskanzlei einklinken....

Der Chef der brandenburgischen Staatskanzlei, Staatssekretär Clemens Appel, besucht am 1. und 2. August 2007 im Rahmen einer Sommer-Infotour den neuen Nationalen Geopark „Muskauer Faltenbogen“ im Dreiländereck Brandenburg-Sachsen-Polen. Er wird dabei vom Geschäftsführer der Internationalen Bauausstellung Fürst-Pückler-Land, Prof. Rolf Kuhn, sowie zeitweise von Landräten und Verantwortlichen für das Projekt aus Deutschland und Polen begleitet. Journalisten haben die Möglichkeit, bei einzelnen Stationen der Reise dabei zu sein und mit dem Staatssekretär sowie Experten vor Ort ins Gespräch zu kommen.

Staatssekretär Appel: „Mit meiner Sommertour in den „Muskauer Faltenbogen“ will ich unterstreichen, wie wichtig gerade in diesen Zeiten gemeinsame deutsch-polnische Tourismus-Projekte sind. Ich bin gespannt auf die Eindrücke, die ich aus diesem bislang weniger bekannten IBA-Projekt mitnehmen werde. Ich danke der Internationalen Bauausstellung Fürst-Pückler-Land für deren Weitblick, diese einzigartige geologische Formation in ihre Planungen mit einbezogen zu haben. Ich überzeugt, dass der Faltenbogen in ein paar Jahren genauso berühmt sein wird wie die Förderbrücke F60, die Slawenburg Raddusch oder die IBA-Terrassen am werdenden Ilse-See. Ziel meiner Reise ist es auch, die Menschen in Brandenburg, in Sachsen, Polen und anderswo neugierig zu machen auf dieses geologische Highlight am südlichen Rande unseres Landes. Ich lade Journalisten herzlich ein, bei dieser Entdeckungsreise dabei zu sein.“

Die geologische Formation „Muskauer Faltenbogen“ ist eines von 25 Projekten der IBA. Projektziele sind die länderübergreifende touristische Erschließung und der Schutz dieser
Kulturlandschaft. Der Faltenbogen gilt als die Keimzelle der Lausitzer Braunkohletradition, weil durch die eiszeitliche Faltung auch die Kohleschicht bis an die Erdoberfläche geschoben wurde und somit besonders leicht erreichbar war. Der Faltenbogen war Mitte Juli 2007 durch die Geo-Union – „Alfred-Wegener-Stiftung“ als Nationaler Geopark zertifiziert worden.

Die für die Sommertour des Chefs der Staatskanzlei ausgewählten Standorte sind erste touristische Einrichtungen und naturräumliche Einzelattraktionen innerhalb des Muskauer Faltenbogens. Besonders populär ist der Findlingspark Nochten auf sächsischer Seite, der jährlich 100.000 Besucher anzieht. In der vergangenen Woche war in Zelz im brandenburgischen Teil des Faltenbogens der Grundstein für eine neue Rad- und Fußgängerbrücke über die Neiße gelegt worden. Diese ist wichtiger Bestandteil im Konzept der länderübergreifenden Erschließung.

Folgende Stationen der Sommertour sind geplant:

Mittwoch, 1. August 2007

11:00 Uhr Begrüßung im Schullandheim Jerischke
12:30 bis 15:15 Uhr Mitfahrgelegenheit für Journalisten
Fahrt zu brandenburgischen Besonderheiten des Geoparks u.a. Aussichtsturm Felixsee, Glashütte Döbern
15:15 bis 15:45 Uhr Pressebegegnung mit dem Chef der Staatskanzlei in der Ziegelei Klein Kölzig)

15:45 bis 16:15 Uhr Fahrt nach Leknica (Republik Polen)
16:15 bis 16:45 Uhr Begrüßung durch den Bürgermeister von Leknica, Herrn Bieniasz

16:45 bis 17:00 Uhr Fahrt zur Grube Babina
17:00 bis 18:30 Uhr Erwanderung der geologischen Sehenswürdigkeiten um die Grube Babina

Donnerstag, 2. August 2007

9:30 bis 10:45 Uhr Führung durch den Findlingspark Nochten (Freistaat Sachsen)

10:45 bis 11:00 Uhr Fahrt nach Bad Muskau
11:00 bis 12:15 Uhr Führung durch den Muskauer Park

12:15 bis 12:30 Uhr Fahrt nach Zelz.
12:30 bis 13:00 Uhr Information über Brückenprojekt und Mittagsimbiss am Brückenkopf