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Neubau der Orthopädischen Fachklinik im Oberlinhaus eingeweiht: Gute Nachricht für die Menschen

veröffentlicht am 22.06.2007

Der „gute Ruf“ des Fachkrankenhauses werde durch die neuen Behandlungsräume weiter gefestigt“, sagte der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Clemens Appel, bei der heutigen Einweihung des Neubaus der Orthopädischen Fachklinik im Oberlinhaus in Potsdam-Babelsberg. Das sei eine „gute Nachricht für die Menschen hier in der Region“, so Appel. Damit gelten die Sanierung und der Ausbau der Oberlinklinik als vorerst abgeschlossen.

Die Spezialisierung auf orthopädische Krankheiten habe sich als richtiger Schritt erwiesen. Dank des ausgezeichneten Rufs der Klinik sind die Patientenzahlen in den vergangenen anderthalb Jahrzehnten stetig gestiegen; 4.200 Menschen wurden allein 2006 behandelt. Seit der Wende sind 40,5 Millionen Euro an Landesmitteln in Bauinvestitionen auf dem Klinikgelände geflossen.

„Das Oberlinhaus befand sich über die Jahrzehnte eigentlich immer in einem Zustand des Ausbaus“, rief Appel in Erinnerung. Die Armut und Bedürftigkeit der Menschen im damaligen Nowawes, der Mangel an Bildungseinrichtungen für Kinder und ihr Bedarf an einer ausreichenden medizinischen Versorgung, erforderten eine stete Erweiterung des sozialmedizinischen Angebots. „Aus der von Pfarrer Oberlin eröffneten Kleinkinderschule und Ausbildungsstätte wurde für Lehrpersonal schon bald ein Krankenhaus mit angeschlossener Kinderkrippe“, sagte Appel.

„Mich freut, dass sich von dieser ursprünglichen Ausrichtung auf das Wohl der Kinder viel erhalten hat. Die Kinderneuroorthopädie für schwerst mehrfach körperlich und geistig behinderte Menschen ist im Land Brandenburg der einzige Standort mit einem solchen Angebot.“ Menschliche Zuwendung und Beistand in der für manchen, und insbesondere für Kinder belastenden Krankenhaussituation „waren und sind zentraler Bestandteil des hier praktizierten Dienstes am Menschen“, so Appel. „Sie machen dieses Krankenhaus wie alle Einrichtungen des Oberlinvereins zu einem ‚Ort zum Leben’.“