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28 Förderprogramme mit Vorrang für Regionale Wachstumskerne – Neue Förderpolitik wird konsequent umgesetzt

veröffentlicht am 19.06.2007

Den 15 Regionalen Wachstumskernen im Land Brandenburg wird bei 28 Förderprogrammen ein Fördervorrang eingeräumt. Das hat das Kabinett in seiner heutigen Sitzung beschlossen. Die 28 Förderprogramme mit einem Gesamtvolumen von über 560 Millionen Euro betreffen u.a. gewerbliche Infrastrukturförderung, Maßnahmen der Fachkräftesicherung, die Bereiche Stadtentwicklung, Wohnen und verkehrliche Infrastruktur, den wirtschaftsbezogenen Technologietransfer, die Förderung von Wissenschaft und Forschung und die Kulturförderung.

Der Chef der Staatskanzlei erklärt dazu: „Das ist Politik aus einem Guss. Alle Ressorts setzen die Neuausrichtung der Förderpolitik engagiert um. Die ersten Erfolge sind bereits deutlich zu erkennen. Die Landesregierung wird ihre enge Zusammenarbeit mit den Wachstumskernen fortsetzen und im Herbst 2007 – auch auf Grundlage der genannten Förderprogramme - über weitere prioritäre Unterstützungsmaßnahmen beraten.“

Die Regionalen Wachstumskerne hätten nunmehr Klarheit, mit Hilfe welcher Förderprogramme sie ihre Entwicklungsschwerpunkte voranbringen können, ergänzte Appel. Wörtlich sagte er: „Ein wichtiger Schritt für die wirtschaftliche Entwicklung des gesamten Landes ist getan. Die Wachstumskerne sollen eine Motorfunktion für ihre Region erfüllen und mit der ‚Strahlkraft der Starken’ auch möglichst weit in ihr Umfeld wirken.“

Die Konzentration von Fördermitteln auf die Regionalen Wachstumskerne ist Kernbestandteil der neuen Förderstrategie der Landesregierung. Ziel ist die Stärkung der wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Potenziale durch Verbesserung der harten und weichen Standortfaktoren.

Staatssekretär Appel stellte klar: „Es gibt keinen Blankoscheck für die Regionalen Wachstumskerne. Auch sie müssen die Fördervoraussetzungen erfüllen, um Fördermittel zu erhalten. Entscheidend bleibt die Qualität des Antrags. Wenn die Regionalen Wachstumskerne plausibel machen, dass die Maßnahme Relevanz für ihre wirtschaftliche bzw. wissenschaftliche Entwicklung hat, erhalten sie grundsätzlich einen Fördervorrang. Dieser Bonus für Regionale Wachstumskerne wird in Zukunft um so wichtiger, je weniger Fördermittel zur Verfügung stehen.“ Auch die Ausrichtung von Förderprogrammen auf Branchenkompetenzfelder komme den Regionalen Wachstumskernen besonders zu Gute.

Eine enge Wechselbeziehung besteht Appel zufolge zwischen der Stärkung der Regionalen Wachstumskerne und der Unterstützung der ländlichen Räume. „Die ländlichen Räume im Umfeld der Wachstumskerne werden von deren Stärkung profitieren, weil die Bedingungen für das Entstehen neuer Arbeitsplätze in der Region verbessert werden. Genauso wird die Unterstützung des ländlichen Raums positive Wirkungen für die Wachstumskerne entfalten, weil dort geförderte Projekte z.B. im Tourismus auch zur Standortverbesserung der Wachstumskerne beitragen.“