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Platzeck: ICE-Taufe zum „Tag des offenen Unternehmens“ – Auch Eberswalder Bahn-Werk am 12. Mai dabei

veröffentlicht am 29.03.2007

Ab 12. Mai trägt ein IntercityExpress (ICE) den Namen „Eberswalde“. Als ein Höhepunkt des ersten landesweiten „Tags des offenen Unternehmens“ wird der Zug an diesem Tag am Eberswalder Bahnhof auf den Namen der Barnimer Kreisstadt getauft. Wie Ministerpräsident Matthias Platzeck heute während eines Arbeitsbesuches im Landkreis Barnim sagte, rollt damit ein weiterer Werbeträger für Brandenburg quer durch Deutschland. Der Zug „Eberswalde“ wird der 12. ICE sein, der den Namen einer märkischen Stadt hat.

Die Deutsche Bahn lädt am 12. Mai ebenso wie viele andere Betriebe in Brandenburg Interessierte in ihr Tochterunternehmen DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH in Eberswalde ein. Der Traditionsbetrieb, in dem mehr als 80 Bauarten von Güterwagen instand gesetzt werden können, ist mit über 400 Mitarbeitern der größte Arbeitgeber in der Region.

Platzeck lobte den Ideenreichtum, mit dem Unternehmen für den „Tag des offenen Unternehmens“ werben. „Die Intention der Initiatoren geht auf: Sie wollen öffentlich machen, was sich an Zukunfts- und Leistungsfähigkeit hinter brandenburgischen Unternehmenstüren verbirgt. Der Funke ist übergesprungen. Immer mehr Betriebe machen mit.“

Der „Tag des offenen Unternehmens“ ist eine Initiative der Industrie- und Handelskammern, der Handwerkskammern und der Landesregierung Brandenburg. Damit sollen unter anderem die Unternehmen der Region bekannter gemacht werden. Zudem können sich junge Menschen über Berufsbilder und Arbeitsmöglichkeiten informieren. Platzeck: „Nur durch Kenntnis der Potenziale unseres Landes werden insbesondere die Schülerinnen und Schüler ihre Chancen hierzulande begreifen.“

Bei seinem Besuch im Landkreis Barnim informierte sich Platzeck auch über die Arbeit am Evangelisch-Freikirchlichen Krankenhaus und Herzzentrum Brandenburg in Bernau sowie an der Fachhochschule Eberswalde. Er würdigte, dass sich der Landkreis laut der neuen Prognos-Studie „Zukunftsatlas 2007“ zur wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit seit 2004 um über 60 Plätze verbessert hat. „Das belegt die Aufbruchstimmung in unserem Land. Die Menschen vor Ort gehen gemeinsam daran, Chancen aufzuspüren.“