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Countdown zum Tag des offenen Unternehmens am 12. Mai - Schon 275 Unternehmen haben zugesagt – Platzecks Wunsch: Ganz Brandenburg auf Betriebsausflug

veröffentlicht am 26.03.2007

Ministerpräsident Matthias Platzeck, der Präsident der Industrie- und Handelskammer Potsdam, Victor Stimming, und der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Potsdam, Wolfgang König, starteten heute den Countdown für den ersten landesweiten „Tag des offenen Unternehmens“ am 12. Mai 2007. Bereits jetzt haben 275 Unternehmen ihre Teilnahme zugesagt. Ab heute können sich die Brandenburger und ihre Gäste tagesaktuell im Internet über teilnehmende Firmen informieren, interessierte Unternehmen können sich auch online für die Aktion anmelden. „Erstmals in Deutschland präsentieren sich landesweit Unternehmen, die sonst der reiten Öffentlichkeit nicht zugänglich sind“, sagte Platzeck. „Die Initiatoren eint die Idee, öffentlich zu machen, was sich an Zukunfts- und Leistungsfähigkeit hinter brandenburgischen Unternehmenstüren verbirgt. Nur durch Kenntnis der Potenziale unseres Landes werden insbesondere die Schülerinnen und Schüler ihre Chancen hierzulande begreifen. Ich wünsche mir, dass es 12. Mai heißt: ganz Brandenburg ist ist auf Betriebsausflug.“ Zeitgleich fanden ähnliche Auftaktveranstaltungen von Wirtschaftsvertretern mit Wirtschaftsminister Junghanns im Kammerbezirk Frankfurt (Oder) und mit Bildungsminister Rupprecht im Kammerbezirk Cottbus statt.

Auf der Veranstaltung im Gebäude der IHK Potsdam sagte Ministerpräsident Platzeck weiter: „Einblicke gestatten immer auch Ausblick. Ich setze darauf, dass der kompakte Blick hinter die Kulissen der märkischen Wirtschaft ein weiterer Baustein ist, um die spürbar verbesserte Stimmung im Land weiter zu befördern.“ Platzeck fügte hinzu: „In Brandenburg zeichnet sich durch den Geburtenknick der Nachwende in wenigen Jahren ein Fachkräftemangel ab. Deshalb müssen wir schon heute auf berufliche Chancen und Perspektiven in der Region aufmerksam machen. Dazu sollen sowohl der erste ‚Tag des offenen Unternehmens’ als auch der schon traditionelle ‚Zukunftstag’ der märkischen Schüler beitragen.“

Auch IHK-Präsident Dr.-Ing. Victor Stimming betonte: „Neben der Ausschau nach qualifizierten Fachkräften sollten die Unternehmen konkrete Ausbildungsangebote unterbreiten und dabei junge Leute über Berufsbilder und Arbeitsmöglichkeiten auch im Zusammenspiel mit Wissenschaft und Forschung informieren.“

Wolfgang König, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Potsdam sagte: “Handwerk ist mehr als mancher denkt! Gerade im letzten Jahrzehnt haben sich viele Berufsbilder total verändert. Handwerk und Hightech sind schon längst kein Gegensatz mehr, sondern gehören zusammen. Davon können sich die Besucher am Tag des offenen Unternehmens ebenso überzeugen wie von der Vielseitigkeit und Kreativität des Handwerks.“

Unter den bisher gelisteten 275 Unternehmen befinden sich Branchenriesen wie EKO, Vattenfall oder die Deutsche Post mit brandenburgischen Standorten. Gleichzeitig öffnen am 12. Mai neuangesiedelte Firmen wie Rapid Eye in Brandenburg/Havel oder traditionelle Handwerksbetriebe wie die Orgelbauer Schuke in Werder und Sauer in Müllrose. „Von A bis Z, vom Autohaus in der Lausitz bis zum Zahnradwerk in der Prignitz, sind fast alle Branchen und Gewerke vertreten. Für diesen Einsatz danke ich den beteiligten Untenehmen“, so Ministerpräsident Platzeck.

Stellvertretend für die bislang 109 beteiligten Untenehmen des Kammerbezirkes Potsdam präsentierten die Firmen MaTec Caputh, Brandenburgische Automobile, Parkstudios Babelsberg und Daimler/Chrysler Ludwigsfelde ihre Angebote zum „Tag des offenen Unternehmens“.

Zugleich wurde am heutigen Tag die Internetseite zur Aktion, die täglich aktuell über die teilnehmenden Firmen informiert, offiziell gestartet.

www.tag-des-offenen-unternehmens.brandenburg.de ist der zentrale Navigator für den 12. Mai 2007. Hier finden sich die Kurzcharakteristik aller Unternehmen, deren Angebote und die Anfahrtswege. Bislang haben über einhundert Unternehmen die Möglichkeit zur Präsentation genutzt. Außerdem bietet die Internetplattform die Möglichkeit für weitere Firmen, sich für die Teilnahme an diesem landesweiten Projekt anzumelden.

Ab Ende April werden die Namen aller beteiligten Unternehmen auch im rbb-Text ab Tafel 480 nachzulesen sein.

Plakate und Flyer, dazu Werbespots in den Radiosendern FRITZ und Antenne Brandenburg, werden in den kommenden Wochen zur Teilnahme am „Tag des offenen Unternehmens“ einladen.

Partner der Initiative sind die InvestitionsBank des Landes Brandenburg und die ZukunftsAgentur Brandenburg. Mehrere Unternehmen unterstützen die Initiative besonders.

Der erste landesweite Tag des offenen Unternehmens ist im Rahmen der deutschen Imagekampagne „Land der Ideen“ als einer von 365 Orten ausgezeichnet worden.