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Platzeck begrüßt Jugendparlament: Potsdam politisches Zentrum der europäischen Jugend

veröffentlicht am 26.03.2007

Ministerpräsident Matthias Platzeck eröffnete heute die 54. Internationale Sitzung des Europäischen Jugendparlaments ins Potsdam. „Brandenburg freut sich, zum 50. Jahrestag der Gründung der Europäischen Union die Jugend Europas zu Gast zu haben“, sagte Platzeck. „Die Jugendlichen werden die brandenburgische Landeshauptstadt in dieser Woche zum Zentrum der Debatten über Fragen machen, die Europas Jugend bewegen.“ Rund 220 Jugendliche aus 35 europäischen Ländern werden bis zum 1. April in Potsdam zu ihrer Sitzung zusammenkommen. Die Veranstaltung steht unter Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Platzeck.

Platzeck warb vor den Teilnehmern für Brandenburgs europapolitischen Weg: „Als Transformationsland mit den gleichen historischen Erfahrungen wollen wir besonders für die neuen Mitgliedsstaaten ins Mittel- und Osteuropa Mittler und Brückenbauer in der Europäische Union sein“, sagte Platzeck. „Wir stehen für ein Europa der Regionen, die untereinander gut vernetzt sein sollen. Das Wachsen regionaler Identität stärkt den Zusammenhalt Europas.“ Der Ministerpräsident begrüßte, dass brandenburgischen Jugendlichen im Rahmen der Sitzung die Gelegenheit gegeben wird, Gleichaltrige aus verschiedenen Ländern Europas intensiv kennen zu lernen.

Unter dem Motto „Integrate Change – Europe on the Move“ werden die Delegierten auf der Potsdamer Sitzung vorrangig die europäischen Herausforderungen im Zuge zunehmender Migrationsbewegungen debattieren. Die Resultate werden in einer Resolution zusammengetragen und diese nach der Sitzung dem Europäischen Parlament überreicht. „Die Wahl von Potsdam als Tagungsort zu diesem Thema hätte nicht besser ausfallen können“, sagt Platzeck. „Mit ihr ist die preußische Tradition der Toleranz verbunden und in ihrer baulichen Einmaligkeit spiegelt sich diese wider: Ob in der russischen Kolonie, dem Holländischen Viertel, den italienischen Villen oder in den Kolonistenhäusern Babelsbergs.“

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