www.stk.brandenburg.de

„Jugend im Bundesrat“: 120 Brandenburger Schüler üben Länderkammer und simulieren Gesetzgebung

Terminhinweis

veröffentlicht am 15.11.2019

120 Jugendliche aus vier Brandenburger Schulen proben in der kommenden Woche Bundesrat. Am Dienstag und Mittwoch simulieren die Schüler ein Gesetzgebungsverfahren. In Rollenspielen wird das gesamte Spektrum der Arbeit des Bundesrats geprobt - von Ausschusssitzungen bis zur Pressekonferenz. Die Jugendlichen werden im Namen von Bundesratspräsident Dietmar Woidke vom Bevollmächtigten des Landes Brandenburg beim Bund, Staatssekretär Thomas Kralinski, begrüßt.


Kralinski zum Anliegen des Projekts: „Wir wollen Jugendlichen Lust auf Demokratie machen. Es geht darum zu erleben, welche Rolle die Länder in der Gesetzgebung spielen und wie wichtig der Kompromiss in der Demokratie ist. Sich Einbringen in demokratische Prozesse und mutig für unsere Demokratie streiten, ist ein hohes Gut. Deshalb liegt uns die politische Jugendbildung sehr am Herzen. Ich bin sicher, dass wir mit dem zweitägigen Projekt ‚Jugend im Bundesrat‘ Interesse an Politik wecken oder stärken können."


„Jugend im Bundesrat" hat Tradition. Jedes Jahr fahren Schüler des Landes, das die Bundesratspräsidentschaft innehat, nach Berlin, um am authentischen Ort Gesetzgebungsverfahren nachzustellen. Wie in der Realität berichtet ein Presseteam in Nachrichtensendungen und Pressekonferenzen über die Aktivitäten der fiktiven Politiker. Ziel ist, Jugendlichen Einblicke in politische Verhandlungssituationen und Mechanismen der Mehrheitsbildung zu vermitteln. Zudem sollen sie den Umgang mit Öffentlichkeit und Medien trainieren. Das diesjährige Rollenspiel findet vom 19. bis 20. November 2019 statt. Dazu werden 120 Oberstufen-Schüler folgender Schulen erwartet:

Bertolt-Brecht-Gymnasium Brandenburg an der Havel,
Elsterschloss-Gymnasium Elsterwerda,
Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium Schwedt,
Luise-Henriette-Gymnasium Oranienburg. 


Medienvertreter sind herzlich zur Berichterstattung eingeladen. Detailinformationen und Anmeldungen bitte unter folgender Adresse: www.bundesrat.de/akkreditierung


Pressemitteilung als PDF (application/pdf 266.0 KB)