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Traditionsflugzeug wird künftig in Leipzig gebaut - Woidke: Weiteres Take off für Luftfahrtrepublik Ostdeutschland

veröffentlicht am 21.08.2019

Ministerpräsident Dietmar Woidke begrüßt die Entscheidung des bayerischen Unternehmens „328 Support Service", die Kurzstreckenmaschine Dornier 328 künftig am Flughafen Leipzig zu bauen. In Potsdam sagte er heute: „Mit dem Einstieg in die Flugzeugproduktion gewinnt Ostdeutschland weiter an luftfahrtindustriellem Profil. Davon wird auch Brandenburg profitieren. Wir erleben ein weiteres Take off für die Luftfahrtrepublik Ostdeutschland."


Im Rahmen der Nationalen Luftfahrtkonferenz war heute bekannt gegeben worden, dass das Traditionsflugzeug „Dornier 328 Turboprop" künftig wieder in Deutschland am Standort Leipzig gebaut werden soll. Im Rennen um den Produktionsstandort war der zuletzt gehandelte Alternativstandort Bremen unterlegen. Die heutige Entscheidung zugunsten eines ostdeutschen Standorts reiht sich ein in mehrere positive Entscheidungen im Bereich der Luftfahrtindustrie. Zuletzt hatte Rolls-Royce bekannt gegeben, künftig gemeinsam mit der BTU in Cottbus hybridelektrische Energie- und Antriebsysteme erforschen und entwickeln zu wollen. Auch die ILA in Schönefeld ist gesichert.


Woidke: „Mit der jüngsten Entscheidung wird der Osten als Luftfahrtstandort weiter gestärkt. Bereits heute ist die Hauptstadtregion Luftfahrtstandort Nummer 3 in Deutschland. Mit den Entscheidungen von Rolls-Royce und nun auch des bayerischen Herstellers, die Produktion der Dornier wiederaufzunehmen, bekommt die deutsche Luftfahrtindustrie eine Drift nach Osten. Die Unternehmen haben erkannt, dass hier neben hochqualifizierten und hochmotivierten Arbeitskräften sowie exzellenten Forschungs- und Entwicklungskapazitäten auch bestens erschlossene Flächen zur Verfügung stehen."

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