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Woidke: Mit starken Unternehmen Arbeitsplätze für die Energie- und Industrieregion Lausitz schaffen

veröffentlicht am 07.03.2019

Die Zukunft der Lausitz hängt nach Ansicht von Ministerpräsident Dietmar Woidke auch vom Engagement großer Unternehmen ab. In der heutigen Sitzung des Braunkohleausschuss des Landes Brandenburg unterstrich er in Cottbus: „Die Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung hat einen guten Kompromiss zum Ausstieg aus der Braunkohle vorgelegt. Die Bundesregierung und Bundestag müssen jetzt die Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass die Lausitz ihren Charakter als Energie- und Industrieregion erhalten kann und neue, zukunftsfeste Arbeitsplätze entstehen."

Woidke besuchte heute auch eine Betriebsversammlung im Kraftwerk Jänschwalde und stellte auch dort vor rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Ergebnisse der WSB-Kommission vor. Die weitere Strukturentwicklung der Lausitz birgt nach Auffassung des Ministerpräsidenten neben nicht zu leugnenden Schwierigkeiten vor allem auch Chancen für die Region.

Woidke: „Der Kohleausstieg wird nicht einfach, aber er wird auch Kreativität freisetzen und unseren Horizont erweitern. Wir werden einerseits Arbeitsplätze verlieren, aber andererseits viele neue schaffen. Deshalb muss hier auch niemand wegziehen. Ganz im Gegenteil. Wir brauchen jede einzelne gut ausgebildete Fachkraft. Aber wir brauchen auch mutige Unternehmen, die bereit sind, neue Wege zu gehen.

Wir brauchen Unternehmen wie den Chemiekonzern BASF, der seinen Standort Schwarzheide stärken wird. Aber wir brauchen auch eine LEAG, die sich mit dem schrittweisen Ausstieg aus der Braunkohle neu orientiert, modernere Geschäftsfelder erschließt und damit Perspektiven für tausende Menschen sichert. Und ich bin sehr froh, dass das Unternehmen dazu bereits die richtigen Signale aussendet. Wir sind auf einem guten Weg, die Zukunft der Lausitz zu sichern. Das Anpack-Gen der Lausitzer wird uns helfen, die vor uns liegenden Aufgaben zu meistern."

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