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Deutsch-Polnische Kooperationstage in Szczecin – Gorholt: „Wichtiges Format für Zusammenarbeit in der Grenzregion“

veröffentlicht am 21.11.2018

Staatskanzleichef Martin Gorholt hat die Deutsch-Polnischen Kooperationstage in Szczecin (Stettin) als „wichtiges Format für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit" gewürdigt. Der Staatssekretär sagte zur Eröffnung der dreitägigen Konferenz: „Die Grenzregion wächst immer mehr zusammen. Sowohl Vorpommern als auch die brandenburgische Uckermark und der Barnim haben enge Verbindungen zur polnischen Metropole Szczecin. An vielen Stellen arbeiten wir schon Hand in Hand zusammen. Diese Verflechtungen gilt es auch in Zukunft weiter auszubauen."


Erst im November ist ein deutsch-polnisches Pilotprojekt zur Fachkräftegewinnung in Schwedt gestartet. Gefördert wird das Vorhaben mit INTERREG-Mitteln. Mit dabei sind 45 deutsche und polnische Unternehmen, die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, die Universität Stettin und die Hochschule Stralsund. Ziel ist es, bedarfsgerechter auszubilden, wissensbasierte Arbeitsplätze zu schaffen und Netzwerke zu knüpfen. In einem ersten Schritt werden für 360 Studierende aus Deutschland und Polen Unternehmensbesuche im Nachbarland organisiert. 45 Betriebe aus der Uckermark, dem Barnim, aus Mecklenburg-Vorpommern und Polen beteiligen sich daran.


Gorholt: „Mit diesem Projekt wirken wir gemeinsam und grenzüberschreitend dem Fachkräftemangel entgegen. Hier wird Europa ganz praktisch gelebt, und drängende Probleme werden in Angriff genommen."


Gorholt machte deutlich, dass die INTERREG-Mittel ein wichtiges Förderinstrument für die Grenzregion sind. Gorholt: „Deshalb setzt sich Brandenburg auch für eine gute Ausstattung und einen angemessenen Kofinanzierungssatz in der nächsten Förderperiode ab 2020 ein." 


Im Rahmen der Kooperationstage fand auch ein Fortbildungsseminar für deutsche und polnische Lehrer zum Thema „Nachbarschaftssprache innovativ unterrichten" statt.


Die Deutsch-Polnischen Kooperationstage finden zum zweiten Mal statt. Federführend ist die Stadt Stettin in Zusammenarbeit mit der Stadt Greifswald und dem Deutschen Generalkonsulat.

Pressemitteilung als PDF (application/pdf 143.1 KB)