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Bergbausanierung – innovative Lösungen für die Strukturentwicklung der Lausitz

Pressefahrt mit Ministerpräsident Dietmar Woidke

veröffentlicht am 23.08.2018

Ministerpräsident Dietmar Woidke hat den Lausitzbeauftragten Klaus Freytag berufen, die Bundesregierung die Kommission für „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung" mit dem Co-Vorsitzenden Matthias Platzeck. Doch Strukturwandel und Strukturentwicklung in der Lausitz stehen schon seit vielen Jahren auf der Agenda der Landesregierung. Die Bergbausanierung kommt in großen Schritten voran und das neue Gesicht der Lausitz nimmt immer konkretere Gestalt an. Eine Gestalt, die auch international aufmerksam registriert wird. Das Lausitzer Seenland gehört gemeinsam mit dem Spreewald zu den Preisträgern des Europäischen Gartenpreises 2018/19, der am 7. September verliehen wird.

Einen Ausschnitt dieser Strukturentwicklung möchten wir Ihnen näher bringen und würden uns freuen, Sie zur Abfahrt begrüßen zu können am


Mittwoch, 5. September 2018, 9.00 Uhr, an der Staatskanzlei,

Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam, Einfahrt Friedhofgasse


Ministerpräsident Woidke und der Lausitzbeauftragte Freytag werden Sie zu aktuellen Themen der Lausitz informieren. Der Präsident des Landesamtes für Berg-bau, Geologie und Rohstoffe (LBGR), Hans-Georg Thiem, sowie der Geschäftsführer der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV), Hans-Dieter Meyer, informieren ebenso zu ihren jeweiligen Arbeitsbereichen, wie BTU-Präsident Prof. Dr. Jörg Steinbach über die Rolle der BTU bei der wissenschaftlichen Begleitung und Forschung zur Nachnutzung der Bergbaufolgelandschaften in der Lausitz.

Den genauen Tagesablauf finden Sie nachfolgend. Hinweis: Es empfiehlt sich, auf festes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung zu achten.


Bitte senden Sie uns bis spätestens 03.09.2018 die beiliegende Anmeldung zu (Fax 0331/ 275483619, tina.eppler@stk.brandenburg.de) Ich freue mich auf Ihre Teilnahme -


mit besten Grüßen
Florian Engels


 


Pressefahrt am 5. September 2018


Bergbausanierung - innovative Lösungen für die Strukturentwicklung der Lausitz


Folgendes Programm mit zahlreichen Bild-/Fotopunkten ist geplant:


09.00 Uhr           
Abfahrt mit dem Bus ab Staatskanzlei

Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam, Haus 12, Einfahrt Friedhofsgasse

Begrüßung durch Ministerpräsident Dietmar Woidke.

Während der Fahrt Erläuterungen durch den Lausitzbeauftragten Freytag und den Geschäftsführer der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV), Hans-Dieter Meyer.



10.45 Uhr           
Ende der Bergaufsicht für den Gräbendorfer See - Zur Bedeutung des Tourismus für die Strukturentwicklung der Region
           

Der Gräbendorfer See ist der erste See, der seit der Neugründung des Landes Brandenburg aus der Bergaufsicht entlassen wird. Der Präsident des LBGR, Hans-Georg Thiem, bescheinigt der LMBV damit den erfolgreichen Abschluss der Arbeiten rund um den Gräbendorfer See und macht den Weg frei für die Weiterentwicklung des Umfeldes (Fototermin).

Vetschaus Bürgermeister Bengt Kanzler wird seine kommunalen Vorhaben vor Ort vorstellen. Dazu gehören neben einer Ferienhausanlage eine Reihe „Schwimmender Häuser", von denen die ersten bereits besichtigt werden können.

Anschl. wird der Geschäftsführer der Tourismusmarketing Brandenburg (TMB), Dieter Hütte, die Bedeutung des Tourismus für die Strukturentwicklung der Lausitz erläutern.



12.00 Uhr           
Gestaltung und Sicherung neuer Landschaften mittels Drohnen bzw. flugzeug- oder helikoptergesteuertem digitalen Laserscanning - am Beispiel des künftigen Altdöberner Sees, dem ehemaligen Tagebau Greifenhain


Die LMBV entwickelt gemeinsam mit beauftragten Unternehmen modernste Techniken zur Landschaftssicherung und bergbaulichen Wiedernutzbarmachung. Wo rund um den Gräbendorfer See bereits touristische Projekte entwickelt werden, steht hier mit gezielt angewendeter Rütteldruckverdichtung und drohnengesteuerter Überwachung zunächst die bergtechnische Sicherung an.

1. Präsentation der Verdichtungstechnologien am Restloch Greifenhain durch LMBV-Sanierungsbereichsleiter Manfred Kolba

2. Technische Erläuterungen zur Rütteldruckverdichtungstechnik durch Ecosoil-Geschäftsführer Axel Bretfeld

Die ECOSOIL Ost GmbH mit Sitz in Senftenberg entstand 1993 mit dem Ziel der Umsetzung von Dienstleistungen zur „flächenhafter Wiedernutzbarmachung geotechnisch gefährdeter Bereiche von Bergbaufolgelandschaften". Auch durch die stetige Weiterentwicklung eigener Spezialtechnik der Tiefen- und Rütteldruckverdichtung gehört das Unternehmen mittlerweile zu den führenden Firmen Deutschlands auf diesem Gebiet.

3.Überwachen und Steuern der bergbaulichen Landschaftsgestaltung und -sicherung aus der Luft

Der Geschäftsführer des international tätigen Unternehmens MILAN Geoservice GmbH, Sven Jany, präsentiert vor Ort Einsatzbeispiele zum digitalen Laserscanning mittels Flugzeug, Helikopter oder Drohne als Basis für Landschaftsgestaltung. Auch beim Hochwasserschutz kommen entsprechende Laser-Scanning-Höhenmodelle zum Einsatz. Das Lausitzer Unternehmen, das seit 15 Jahren diese Technologien kontinuierlich anwendet und weiterentwickelt, ist auch international gefragt.



13.30 Uhr           
Großräschens neues Tor zum Wasser - IBA-Terrassen und der neue Stadthafen


Wo man vor gut 10 Jahren noch mit einer geführten Geländewagen-Tour über den heutigen Seegrund fahren konnte, werden demnächst Schiffe über den Großräschener See fahren. Der bereits geflutete Hafen wird gemeinsam mit den IBA-Terrassen eine ganz neue und attraktive Seite Großräschens ausmachen.

Nach einem Mittagsimbiss wird Bürgermeister Thomas Zenker das bisher Erreichte und weitere Zukunftsplanungen bei einem Rundgang am Hafen vorstellen. Nicht nur die Zahl der Neubauten in Großräschen steigt spürbar, die Anfragen für die geplanten 100 Bootsliegeplätze betragen schon jetzt ein Vielfaches.

Abschließend Begehung des Großräschener Weinberges - Brandenburgs einziger offizieller Steillage. Alle Weine werden aus Trauben von pilzwiderstandsfähigen Reben erzeugt. Wie Nachhaltigkeit im Weinberg und Qualität im Glas zusammenpassen, ist in einer Weinprobe mit den Winzern Cornelia und Andreas Wobar zu erfahren.




ca. 15.45 Uhr
Rückfahrt nach Potsdam,  Ankunft ca. 17.45 Uhr


 


 


Anmeldung bis 03.09.2018


Staatskanzlei Brandenburg
Fax: 0331 / 275483619
oder
E-Mail: tina.eppler@stk.brandenburg.de


 

Pressemitteilung als PDF (application/pdf 109.7 KB)