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Gute Honigernte über den Dächern von Berlin

veröffentlicht am 25.07.2018

Die rund 120.000 Bienen auf dem Dach der Landesvertretung Brandenburgs in Berlin waren fleißig: Etwa 25 Kilogramm Honig konnten der Bevollmächtigte des Landes beim Bund, Staatssekretär Thomas Kralinski, und Imker Holger Ackermann heute bei der jüngsten Ernte in diesem Jahr entnehmen. Der süße Aufstrich wird nun unter dem Label „Sommerblütenhonig" in Gläser gefüllt und an Gäste der Landesvertretung und der Staatskanzlei verschenkt. Insgesamt wurden in diesem Jahr dort rund 60 Kilogramm geerntet.   


Kralinski sagte: „Die Ernte kann sich sehen lassen. Der Honig aus eigener Produktion mit einem hohen Anteil an Lindenblüten ist eine Delikatesse. Der Sammelfleiß der Bienen ist aber nicht nur deshalb ungemein wichtig. Er ist auch Voraussetzung für gute landwirtschaftliche Erträge und den Erhalt der Artenvielfalt. Mit unserer Aktion wollen wir Bürgerinnen und Bürger motivieren, sich für den Schutz dieser so wichtigen Insekten einzusetzen und es vielleicht selbst mit der Imkerei zu versuchen."


Nach den Worten von Ackermann wird Imkernachwuchs immer gebraucht. Allerdings sollten Einsteiger unbedingt das Einmaleins der Imkerei erlernen. „Wer seine Bienen, insbesondere bei Krankheiten, mangels theoretischen und praktischen Wissens nicht hinreichend betreuen kann, schadet möglicherweise nicht nur seinem eigenen Volk, sondern sorgt auch für die Ausbreitung von Krankheiten im Umfeld." Informationen über Schulungen für Jungimker gibt es beim Landesverband Brandenburgischer Imker unter www.imker-brandenburgs.de.


Eine „Wohlfühlatmosphäre" für Bienen und andere nützliche Insekten gerade im heißen Sommer können hingegen auch Menschen schaffen, die selbst nicht Imker werden wollen. Um für Bienenfutter zu sorgen, sollte man im Garten Blumen großzügig auf der Wiese stehen lassen oder auf dem Balkon Vanilleblumen, Goldmarie, Schopf-Lavendel und Küchenkräuter pflanzen, erläuterte Ackermann, der die beiden Bienenvölker auf dem Dach der Landesvertretung betreut. Er kümmert sich auch um die rund 120.000 Bienen auf dem Gelände der Staatskanzlei. Auch dort wurde in diesem Jahr bereits zweimal Honig entnommen, insgesamt rund 50 Kilogramm. Die abschließende Ernte steht noch aus.  

Pressemitteilung als PDF (application/pdf 110.5 KB)