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Telekom beendet Funkstille - Gorholt: „Endlich"

veröffentlicht am 11.07.2018

Erfreut hat Staatskanzleichef Martin Gorholt zur Kenntnis genommen, dass die Deutsche Telekom in Kleßen und Görne mobile Funkmasten aufstellt,  um auch dort den Handy-Empfang zu ermöglichen. „Steter Tropfen höhlt den Stein. Unsere  langjährigen und zähen Verhandlungen mit dem Bund, der Bundesnetzagentur und den Mobilfunkanbietern, auch ländlich geprägte Regionen ans Netz zu bringen - also jedes Dorf, jede Stadt und jedes Unternehmen - scheinen endlich Wirkung zu zeigen." Staatssekretär Thomas Kralinski wird in dem 360 Einwohner zählenden Ort Kleßen-Görne dabei sein, wenn die Telekom die „Funkstille beendet."


Gorholt sagte: „Bislang hieß es von Seiten der Mobilfunkbetreiber immer, dass eine wirtschaftliche Lösung unter anderem für die Gemeinde Kleßen-Görne nicht möglich wäre. Deshalb begrüße ich es umso mehr", so Gorholt weiter, „dass die Telekom jetzt auch dort sicherstellen will, was in der heutigen Zeit jedem selbstverständlich erscheint: Per Mobilfunk kommunizieren zu können. Das lässt hoffen, dass das Wirtschaftlichkeitsargument nicht mehr ganz oben auf der Agenda der Telekom steht und davon auch andere Standorte profitieren.


Brandenburg wird seine Erfahrungen  auch  beim Mobilfunkgipfel, zu dem die Bundesregierung für den 12. Juli geladen hat, darstellen und flächendeckende Abdeckung von Funklöchern bei Sprache und Datenverkehr im gesamten Land einfordern. Kleßen-Görne ist ein wunderbares Beispiel dafür, was alles möglich ist, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen."


Wirtschaftsstaatssekretär Hendrik Fischer, der am Mobilfunkgipfel teilnehmen wird, sagte: „Der Bund muss nun endlich ein Konzept vorlegen, wie die Versorgungslücken im Mobilfunknetz rasch und möglichst vollständig geschlossen werden können. Wichtig ist, dass dabei neben den Mobilfunknetzbetreibern auch die Länder und Kommunen eingebunden werden. Es gilt, die Mobilfunknutzung in der gesamten Fläche unseres Landes sicherzustellen - in Haushalten und Unternehmen ebenso wie entlang der Hauptverkehrswege einschließlich der Bundesstraßen."

Pressemitteilung als PDF (application/pdf 113.5 KB)