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„Über Grenzen hinweg“ – Gorholt eröffnet Europatag in Frankfurt (Oder)-Slubice

veröffentlicht am 09.05.2018

Zur Eröffnung des gemeinsamen Europatags von Frankfurt (Oder) und Slubice hat der Beauftragte für Internationale Beziehungen, Staatssekretär Martin Gorholt, heute die Einigkeit der Europäischen Union beschworen. Gorholt verwies in seiner Rede an der Viadrina darauf, dass Europa  „schwere Zeiten" erlebe.

„Sei es der Brexit, drohende Handelskriege oder der Verbindlichkeitsverlust europäischer Werte im Innern. Herausforderungen gibt es für Europa derzeit wahrlich genug. Europa muss zur Einigkeit zurückfinden, um international handlungsfähig zu sein und seine Werte verteidigen zu können." Mit Blick auf die Europawahl im Frühjahr 2019 rief Gorholt Bürgerinnen und Bürger auf, sich für die Wahl zu engagieren.

Gorholt nannte den gemeinsamen Europatag in der Doppelstadt ein „starkes Symbol für das, was Europa seit bald 70 Jahren ausmacht. Die Beziehungen von Brandenburg und Polen sind geprägt von Frieden, Völkerverständigung, Freundschaft und Zusammenarbeit über Grenzen hinweg."

Ministerpräsident Dietmar Woidke, der zugleich Polen-Beauftragter der Bundesregierung ist, hatte für die achte Auflage des Europatages die Schirmherrschaft übernommen.

Der Europatag von Frankfurt und Slubice ist eine Veranstaltung im Rahmen der Europawoche (2. bis 15. Mai). Ziel ist es, mit Bürgerinnen und Bürgern über Europa ins Gespräch zu kommen und europäisches Engagement zu würdigen. Ein zentraler Programmpunkt ist die Simulation einer Sitzung des Europaparlaments mit 100 Schülerinnen und Schülern aus Brandenburg und Polen.

Alle Infos: http://www.frankfurt-slubice.eu/news,de,europatag_2017_-_gemeinsam_europa_gestalten,297.html

Pressemitteilung als PDF (application/pdf 145.5 KB)