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Ministerpräsident Woidke erinnert an die Sendeaufnahme des ORB vor 25 Jahren - „Wichtiger Begleiter und Identitätsstifter in spannender Zeit“

veröffentlicht am 30.12.2016

Ministerpräsident Dietmar Woidke hat die identitätsstiftende Rolle des vor 25 Jahren auf Sendung gegangenen „Ostdeutschen Rundfunks Brandenburgs" (ORB) in den Aufbaujahren des wiedergegründeten Landes gewürdigt. Woidke erklärte am Freitag in Potsdam:


„Der ORB war von Anfang an mehr als eine neue föderale Rundfunkanstalt im Chor der ARD: Er war wichtiger Begleiter und Identitätsstifter in schwieriger und spannender Zeit des Aufbaus unseres Landes. Es war eine richtige Entscheidung, zunächst auf eine eigene Rundfunkanstalt zu setzen. Der ORB hat mit dem Fernsehprogramm und den Hörfunkwellen viel dafür getan, dass die Menschen ihre Heimat neu entdecken und ein Gefühl für ihr Land Brandenburg entwickeln konnten. Es wurden innovative Formate und Sendungen entwickelt, die teils bis heute Bestand haben. Das bleibt das Verdienst von ORB-Intendant Hansjürgen Rosenbauer und allen Beschäftigten. Und das bleibt auch das große Erbe, das der ORB in die gemeinsame Rundfunkanstalt rbb eingebracht hat. Es zeigt sich bis heute, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk wichtig ist für regionale Berichterstattung und Heimatverbundenheit. "


Der ORB war am 12. Oktober 1991 als Anstalt des öffentlichen Rechts gegründet und am 27. November desselben Jahres in die ARD aufgenommen worden. Mit der Einstellung des Sendebetriebs von „Deutschem Fernsehfunk" und des „Rundfunks der DDR" am 31. Dezember 1991 ging der ORB am 1. Januar 1992 auf Sendung. Seinen Sitz hatte der Sender in Potsdam-Babelsberg. Das Hörfunkprogramm Antenne Brandenburg hatte sich schon zu Zeiten des DDR-Rundfunks gegründet und wurde weiter betrieben