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„Reisen bildet“ – Woidke sieht Tourismus als wichtigen
Faktor der Verständigung zwischen Deutschen und Polen

veröffentlicht am 02.12.2016

Ministerpräsident Dietmar Woidke hat dem deutsch-polnischen Tourismus eine herausragende Funktion „in der Zusammenarbeit der Menschen und im Zusammenleben beider Länder" bescheinigt. Bei der Verleihung des Preises „Bester Artikel über das Reiseland Deutschland" der Deutschen Zentrale für Tourismus sagte er heute in Warschau: „Reisen bildet - und lässt uns die kulturellen und landschaftlichen Schönheiten sowie die Menschen des anderen Landes erleben."


Woidke, der auch Polen-Koordinator der Bundesregierung ist, überreichte die diesjährige Auszeichnung an Grzegorz Dzięgielewski, der sich mit einem preiswürdigen Artikel besonders um die Sächsische Schweiz verdient gemacht hat. Woidke: „Tourismus braucht nicht nur eine gute Infrastruktur, sondern auch seriöse Informationen. Ich danke Grzegorz Dzięgielewski und allen weiteren Wettbewerbsteilnehmern für das Engagement, mit dem sie ihren Landsleuten das Reiseland Deutschland nahe bringen."


Seit dem EU-Beitritt Polens im Jahr 2004 hat sich die Zahl der Übernachtungen von Polen in Brandenburg verdreifacht - auf rund 160.000 im Jahr und nimmt damit den Spitzenplatz bei ausländischen Touristen ein. Dazu kommen ungezählte Kurzaufenthalte. Woidke: „Deutsche und Polen kommen sich auch durch Tourismus immer näher. Das ist ein wichtiges Fundament - unabhängig von den jeweiligen politischen Konstellationen."


Der Polen-Koordinator nahm heute auch an der Kuratoriumssitzung der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung teil. Das Gremium wählte die Präsidentin der Berliner Humboldt-Universität und ehemalige brandenburgische Wissenschaftsministerin, Prof. Sabine Kunst, in den Stiftungsvorstand. Die Stiftung hat in diesem Jahr bereits Fördermittel in Höhe von fast 800.000 EUR bewilligt. Damit werden Projekte zur Zusammenarbeit von Studierenden, Wissenschaftlern und Forschern aus Deutschland und Polen unterstützt. 


Im Sejm kam Woidke mit Abgeordneten der Regierungs- und Oppositionsparteien in der polnisch-deutschen Parlamentariergruppe zusammen. Themen des Gesprächs waren die Verkehrsverbindungen zwischen beiden Ländern, die Sicherheit in der Grenzregion, die Bildungskooperation und der Stand der deutsch-polnischen Beziehungen.