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Brandenburger und Föderalist - Woidke trauert um Dirk Brouër

veröffentlicht am 29.11.2016


Ministerpräsident Dietmar Woidke trauert um den ehemaligen Bevollmächtigten des Landes beim Bund und langjährigen Direktor des Bundesrates, Dirk Brouër. Der erfahrene Jurist und Aufbauhelfer für das junge Land Brandenburg war am 24. November nach schwerer Krankheit im Alter von 71 Jahren verstorben. Woidke erklärte heute in Potsdam:


Dirk Brouër half nach der Wende im brandenburgischen Justizministerium unter Hans Otto Bräutigam beim Aufbau eines neuen demokratischen Rechtssystems. Von 1999 an vertrat er die Interessen des Landes als Bevollmächtigter beim Bund und verschaffte sich in kürzester Zeit hohes Ansehen in der Länderkammer. So wurde er 2002 zum Direktor des Bundesrates ernannt. Diese Funktion übte er bis zu seiner Pensionierung 2010 aus.


Mit Dirk Brouër verliert unser Land einen geradlinigen, offenen und humorvollen Menschen, der viel für Brandenburg und den Föderalismus in Deutschland geleistet hat. In Erinnerung bleibt mir sein Vermögen, auch Kompliziertes schnell auf den Punkt zu bringen. Vor allem aber war Dirk Brouër ein Spitzenbeamter, der seine Arbeit nie als Selbstzweck sah, sondern immer die Menschen im Blick hatte.


Das Land Brandenburg wird das Andenken an Dirk Brouër in Ehren halten."