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„Politik mit Herz und Verstand“ – Woidke zum politischen
Vermächtnis von Brandenburgs erster Sozialministerin

veröffentlicht am 23.11.2016

Popularität statt Populismus, Meinungsstreit statt Verunglimpfung. Klare Sprache statt Worthülsen. Dafür stand Regine Hildebrandt. Anlässlich des 15. Todestags (26.11.2016) der „Mutter Courage des Ostens“ erklärt Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke:

„Brandenburgs erste Sozialministerin Regine Hildebrandt ist noch heute vielen Menschen in unserem Land, in Ostdeutschland, ja in der ganzen Bundesrepublik präsent. Wir erinnern uns ihrer pointierten Sprache, ihres politischen Scharfsinns und ihres geradlinigen Kurses, wenn es um soziale Gerechtigkeit und Demokratie ging. Sie war im besten Sinne des Wortes populär, ohne je populistisch zu agieren. Sie hat den Menschen die ungeschminkte Wahrheit gesagt und sie zugleich zu eigenem Handeln aufgerüttelt. So gab sie Orientierung, Halt und Identität in einer Zeit, als sich Gewissheiten täglich in Luft auflösten.

Ich bin noch heute überzeugt: Auch dank Persönlichkeiten wie Regine Hildebrandt und Manfred Stolpe konnte unser Land die schwierige Zeit nach der Wende meistern. Sie legten den Grundstein für unser heutiges erfolgreiches Brandenburg. Politik muss immer mit Herz und Verstand zugleich gemacht werden, das habe ich persönlich von Regine Hildebrandt gelernt.“