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Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag – Woidke: Mahnung zum Erhalt von Frieden

veröffentlicht am 12.11.2016

Ministerpräsident Dietmar Woidke hat anlässlich des morgigen Volkstrauertages der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht. „Der Volkstrauertag ist nicht nur wichtiger Gedenktag in unserem Land, sondern auch eine Mahnung, Frieden zu wahren. Bombardierungen, hässliche Gewalt und Elend in Syrien, im Irak oder in Afghanistan führen uns die Not der Menschen erneut vor Augen. Viele suchen aus diesem Grunde Schutz in einer neuen, friedlichen Heimat“, sagte Woidke heute bei einer Gedenkveranstaltung des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge in Zehrensdorf (Teltow-Fläming).

Er dankte der britischen Kriegsgräberfürsorge, die nach dem Ersten Weltkrieg eine Gräberstätte in Zehrensdorf errichtete. Erst nach der Wiedervereinigung sei es deutschen und britischen Stellen gelungen, in vielen Jahren gemeinsamer Arbeit den Friedhof wiederherzustellen und zu einem Ehrenfriedhof zu machen. Auch dem Einsatz der Gemeinde Zossen und des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge sei es zu verdanken, dass „wir heute den Opfern nahe sein können.“

Woidke: „Das gemeinschaftliche Herangehen an die Bewahrung dieser Erinnerungsstätte ist ein Zeichen des besonderen Vertrauens und der Versöhnung. Gemeinsam müssen wir alles daran setzen, aus den Fehlern unserer Geschichte zu lernen.“