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Woidke stellt Handwerk gutes Zeugnis aus – „Betriebe schwingen Hammer und Kelle mit Zuversicht“

veröffentlicht am 05.11.2016

Für Ministerpräsident Dietmar Woidke hat das Handwerk in Brandenburg goldenen Boden. Beim 4. Berlin-Brandenburger Gesellentag am Samstag in Cottbus sagte er: „Mit Zuversicht schwingen die Betriebe wieder Hammer und Kelle. Das Handwerk ist eine unverändert wichtige Säule für den wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes.“ Woidke warb angesichts der Probleme bei der Suche nach geeigneten Azubis und Fachkräften zugleich dafür, dass Politik und Unternehmen weiter gemeinsam die Herausforderungen angehen.

Mit Blick auf die aktuellen Herbstumfragen des Handwerks sagte der Ministerpräsident: „Über 90 Prozent der Befragten beurteilen die Situation ihrer Betriebe mindestens als gut oder gleichbleibend. Diese Bilanz zeigt, dass die Landesregierung mit ihrer Unterstützung für das leistungsstarke und gesunde Handwerk auf dem richtigen Weg ist. Wir verfolgen eine Politik, die sich soziale Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Wohlstand auf ihre Fahnen geschrieben hat. Zugleich schafft sie die richtigen Anreize, damit die Unternehmen ihre Aufgaben meistern können“.

Zudem sind die wirtschaftlichen Akteure in Brandenburg klug vernetzt, so Woidke. Das beste Beispiel dafür sei das „Bündnis für gute Arbeit“, das Probleme mit der geballten Kompetenz der zahlreichen Partner angehe: „Egal ob bei der Suche nach dem passenden Auszubildenden, bei der Besetzung freier Stellen mit Fachkräften oder bei der längerfristigen Planung der Unternehmensnachfolge: Im Handwerk gibt es ebenso wie in der Industrie, im Dienstleistungsgewerbe oder in der öffentlichen Verwaltung einen zumindest teilweise akuten Mangel an geeignetem Personal . Auch das ´Bündnis für gute` Arbeit trägt dazu bei, hier die richtigen Entscheidungen zu treffen und sinnvolle Hebel in Bewegung zu setzen“.

Im brandenburgischen Handwerk gibt es zirka 39.500 Betriebe mit über 160.000 Beschäftigten.