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Brandenburgs Arbeitslosigkeit binnen 10 Jahren halbiert

veröffentlicht am 02.11.2016

Die Arbeitslosenquote in Brandenburg hat sich erneut verringert und hatte im Oktober mit 7,3 Prozent den geringsten Wert seit 1990 – zugleich hat sie sich binnen 10 Jahren halbiert. Darauf verwies Ministerpräsident Dietmar Woidke heute anlässlich der Vorstellung der neuesten Zahlen durch die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit.

Lag die Quote im Oktober 2006 noch bei 15,6 Prozent, verzeichnet Brandenburg jetzt noch 7,3 Prozent Arbeitslosigkeit. Woidke: „Zu Beginn des Herbstes entwickelt sich der Brandenburger Arbeitsmarkt anhaltend positiv. Wir verbuchen die niedrigste Quote seit Beginn der Aufzeichnungen Anfang der 1990er Jahre. Das ist ein großer Erfolg gemeinsamer Anstrengungen von Politik, Wirtschaft und Sozialpartnern.“

Woidke weiter: „Die verringerte Arbeitslosenquote sagt aber noch nichts über die Qualität der Arbeit aus. Wir wollen gute Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten in Brandenburg. Und dazu gehört auch ein fairer und angemessener Lohn. Deshalb freue ich mich, dass sich der Lohn-Unterschied zwischen Brandenburg und den alten Bundesländern auch durch die Einführung des Mindestlohns verringert hat.“
Der monatliche Bruttodurchschnittslohn lag in Brandenburg laut Betriebspanel im Juni 2015 bei 2.120 Euro, das sind im Vergleich zum Vorjahr 100 Euro mehr. Im Westen betrug die Steigerung nur 30 Euro. Woidke: „Diese Zahlen belegen, dass der gesetzliche Mindestlohn erfolgreich ist. Die Beschäftigen in Brandenburg profitieren überdurchschnittlich davon.“