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Ein Landeskunstmuseum an zwei Standorten

veröffentlicht am 23.08.2016

Kulturministerin Martina Münch hat heute im Kabinett die Pläne für die Fusion des Museums für Junge Kunst in Frankfurt (Oder) und des Kunstmuseums Dieselkraftwerk Cottbus zu einem Landeskunstmuseum an zwei Standorten präsentiert. Auf der Grundlage der Kabinettvorlage werden in den kommenden Monaten ein Gesetzentwurf erstellt und die vorbereitenden Verhandlungen über ein neues Finanzierungsabkommen für die Brandenburgische Kulturstiftung Cottbus mit Cottbus und Frankfurt (Oder) geführt.

Ministerin Münch betonte: „Das Museum Junge Kunst in Frankfurt (Oder) und das Kunstmuseum Dieselkraftwerk in Cottbus haben in den vergangenen Jahrzehnten beeindruckende Sammlungen vorrangig ostdeutscher Kunst zusammengetragen. Mit dem geplanten Landeskunstmuseum an zwei Standorten wollen wir die beiden Museen stärken und zu einer neuen außergewöhnlichen Kulturinstitution für unser Land Brandenburg werden lassen. Damit entstehen vielfältige neue Möglichkeiten für die kunstwissenschaftliche Forschung, die kulturelle Bildung, die überregionale Kunstvermittlung und das gemeinsame Marketing. Um dieses Potenzial zu erschließen, wird das Land für das neue Landeskunstmuseum zusätzliche Mittel zur Verfügung stellen.“ Münch machte zugleich deutlich, dass die geplante Weiterentwicklung der Bildenden Kunst in beiden Städten einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Oberzentren Frankfurt und Cottbus leistet.

Beide Museen werden rechtlich künftig in die Trägerstruktur der bestehenden Landesstiftung Brandenburgische Kulturstiftung Cottbus eingegliedert. Die Städte Frankfurt (Oder) und Cottbus werden an dem Fusionsprozess aktiv mitwirken. Startschuss für das neue Landeskunstmuseum ist voraussichtlich Mitte 2017.