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Hitlers barbarischer Vernichtungskrieg bleibt ewige Mahnung zum Eintreten für den Frieden – Gesprächsfaden mit Russland nicht abreißen lassen

veröffentlicht am 22.06.2016

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke hat zum 75. Jahrestag des Überfalls Nazideutschlands auf die Sowjetunion gemahnt, das durch den Krieg ausgelöste Leid unter den Völkern der ehemaligen Sowjetunion stärker ins öffentliche Bewusstsein in Deutschland zu rücken. Zugleich setzte er sich dafür ein, den Gesprächsfaden mit der russischen Führung gerade jetzt nicht abreißen zu lassen. Woidke erklärte in Potsdam:

„Hitlers Überfall auf die Sowjetunion überführte den schon bis dahin äußerst brutal geführten Krieg in eine neue Phase. Nirgendwo sonst setzten die Nazis so konsequent auf Vernichtung wie dort. 27 Millionen Menschen in der ehemaligen Sowjetunion fielen diesem mörderischen Krieg zum Opfer. Ihrer angemessen und würdig zu gedenken, das Leid der Völker der Sowjetunion wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein in Deutschland zu rücken, ist eine wichtige Aufgabe.

Gerade das Gedenken an die Schrecken des Krieges gegen die Sowjetunion sollte auch Anlass sein, in dieser politisch angespannten Situation zwischen dem Westen und Russland alles zu unternehmen, um nach politischen Lösungen für Konflikte zu suchen. Die Spirale gegenseitigen Misstrauens muss durchbrochen werden. Was Europa heute am wenigsten braucht, ist ein neuer kalter Krieg.“

Ministerpräsident Woidke wird am Abend im Berliner Dom das Gedenk-Orgelkonzert zum 75. Jahrestag des Überfalls von Nazi-Deutschland auf die Sowjetunion besuchen.