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Landesregierung unterstützt 25. Sommerwerkstatt
des Künstlerinnen-Vereins Endmoräne

veröffentlicht am 10.06.2016

Die Landesregierung unterstützt den Künstlerinnen-Verein Endmoräne. Für dessen Sommerwerkstatt, an der von heute bis 24. Juni Künstlerinnen aus dem In- und Ausland teilnehmen, stellen der Ministerpräsident sowie das Kultur- und das Frauenministerium insgesamt 41.000 Euro zur Verfügung. Während der zweiwöchigen Werkstatt beleben die Frauen mit ihrer Kunst Gehöfte, Herrenhäuser, Anwesen und Bahnhöfe in Brandenburg und machen diese für kunstbegeisterte Besucher, Anwohner und Ausflügler aus dem Umland und Berlin erlebbar. Ausstellungsort in diesem Jahr ist das ehemalige Cottbuser Naturkundemuseum. Die Künstlerinnen widmen sich unter anderen den Themen Braunkohleabbau und Industrievergangenheit der Stadt.

Ministerpräsident Dietmar Woidke begründete die Förderung: „Der Verein ´Endmoräne´ belebt seit 25 Jahren Kunst in Brandenburgs Randregionen. Mit einer ganz eigenen Herangehensweise hauchen die Künstlerinnen leer stehenden und zum Teil vergessenen Räumen wieder Leben ein. Ihr Einfallsreichtum dabei ist faszinierend und ihre Projekte sind mittlerweile zu einem festen Bestandteil der Brandenburger Kulturlandschaft geworden. Die Frauen machen Kunst erlebbar und bringen ganz unterschiedliche Menschen an außergewöhnliche Orte.“

Kulturministerin Martina Münch, zugleich Schirmherrin des Projekts, würdigt den Verein Endmoräne als kulturelles Aushängeschild Brandenburgs: „Mit ihrer hohen künstlerischen Qualität sowie ihren grenzüberschreitenden Projekten, ungewöhnlichen Kunstwerken und kreativen Aktionen beleben die Künstlerinnen der ‚Endmoräne‘ nicht nur leer stehende und vergessene Räume wie Bahnhöfe, Fabrikhallen oder Gutshäuser – sie locken auch Gäste von weither an, befördern gesellschaftspolitische Diskussionen und stiften regionale Identität.“

Frauenministerin Diana Golze sagte: „Seit 2010 finanziert das Frauenministerium Projekte des Vereins Endmoräne anteilig mit und unterstützt auf diese Weise das besondere Engagement der im Verein aktiven Künstlerinnen aus der Region. Sie bieten mit ihren Projekten Frauen aus dem In- und Ausland die Möglichkeit, sich auszutauschen und zu vernetzen. Das ist nicht nur für die Landesgrenzen überschreitende Kulturentwicklung wichtig, sondern auch für eine internationale Frauenarbeit von großer Bedeutung.“

Das Kulturministerium unterstützt die Sommerwerkstatt mit 25.000 Euro aus Lottomitteln. Der Ministerpräsident reicht 8.000 Euro Förderung aus Lottomitteln aus, und das Frauenministerium stellt 8.000 Euro aus regulären Haushaltsmitteln zur Verfügung.

Eröffnung der Ausstellung ist am 25. Juni um 15 Uhr. Die Kunstwerke sind bis zum 7. August im ehemaligen Museum der Natur und Umwelt Cottbus zu sehen. Alle Informationen zum Projekt und zur Ausstellung gibt es im Internet unter www.endmoraene.de