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„Das Havelland zur Blüte gebracht“ – Woidke bei Verabschiedung des dienstältesten Landrats Brandenburgs

veröffentlicht am 31.03.2016

Ministerpräsident Dietmar Woidke hat die Lebensleistung des scheidenden Havelland-Landrats Burkhard Schröder gewürdigt und ihn als „verdienten Mann der ersten Stunde“ bezeichnet. Woidke sagte in seiner Laudatio auf der Feier zur Verabschiedung Schröders in den Ruhestand am Donnerstag in Ribbeck: „Nach der friedlichen Revolution führte Burkhard Schröder zuerst den Landkreis Nauen und ab 1993 den Landkreis Havelland mit sehr sicherer Hand und viel Fingerspitzengefühl“, sagte. Der dienstälteste Landrat Brandenburgs habe das Havelland „zur Blüte“ gebracht und hinterlasse einen aufstrebenden Landkreis mit finanzieller Stabilität und guter Verwaltung.


Der Ministerpräsident hob besonders den Einsatz Schröders für das wirtschaftliche Wachstum des Havellands hervor: „Unter seiner Leitung wurde der historische Optikstandort Rathenow gerettet, und namhafte Firmen siedelten sich an. Internationale Konzerne steuern vom Havelland aus ihre Geschäfte. Millionen Euro wurden investiert, tausende Arbeitsplätze geschaffen, das Verkehrsnetz ist gut ausgebaut.“


Woidke lobte, Schröder habe sich insgesamt große Verdienste um das Havelland erworben und rühmte den Ruheständler als eine Persönlichkeit, die imstande sei, „mit hohem Kommunikationsgeschick, Einfühlungsvermögen, aber vor allem mit stichhaltigen Argumenten zu überzeugen.“ Es sei Schröder wichtig gewesen, seine Pläne im Dialog mit den diversen Gruppierungen und Interessenvertretern zu realisieren. „Das Wohl der Bürgerinnen und Bürger stand bei Schröder an erster Stelle“, sagte Woidke und fasste zusammen: „Er war der richtige Mann zur richtigen Zeit am richtigen Ort“.