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Wechsel an der Spitze des Wissenschafts- und Kulturressorts

veröffentlicht am 08.03.2016

Ministerpräsident Dietmar Woidke hat heute der bisherigen Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Sabine Kunst, für ihr jahrelanges engagiertes Wirken für Brandenburg gedankt und ihr die Entlassungsurkunde überreicht. Anschließend ernannte er Martina Münch zur Nachfolgerin.

Der Ministerpräsident erklärte: „Sabine Kunst hat sich bleibende Verdienste um Brandenburg erworben. Sie hat entscheidend dazu beigetragen, die Hochschul- und Wissenschaftslandschaft und die Kulturpolitik heutigen Gegebenheiten und Herausforderungen anzupassen, um sie zukunftsfest zu machen. Die Berufung von Sabine Kunst an die Spitze der Humboldt-Universität ist eine hohe Wertschätzung für ihr Wirken und ihre Persönlichkeit, aber auch für das Land Brandenburg. Ich wünsche ihr alles erdenklich Gute und eine glückliche Hand in neuer verantwortungsvoller Funktion.

Mit Martina Münch konnten wir eine erfahrende Politikerin als Ministerin gewinnen. Sie hat das Ressort bereits in der Vergangenheit geführt und bringt somit wichtige fachliche und politische Voraussetzungen auf diesen für Brandenburg so wichtigen Politikfeldern mit. Ich wünsche Martina Münch Kraft und Gesundheit sowie eine allzeit glückliche Hand bei der Führung des Ministeriums.“

Martina Münch verfügt über langjährige und vielfältige Erfahrungen in der brandenburgischen Kommunal- und Landespolitik. Nach ihrem Medizinstudium arbeitete sie zunächst als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Rudolf-Virchow-Klinikum in Berlin. Nach ihrem Umzug im Jahr 1995 nach Cottbus engagierte sich die Sozialdemokratin mehr als zwölf Jahre lang als Stadtverordnete in Cottbus, dort vor allem für die Bereiche Soziales, Bildung und Kultur. Seit 2004 sitzt sie im brandenburgischen Landtag. Die Politikerin war von 2009 bis 2011 bereits Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und von 2011 bis 2014 Ministerin für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg. Martina Münch ist eine der Initiatorinnen des Aktionsbündnisses „Cottbuser Aufbruch“, das sich seit 1999 für ein gewaltfreies und tolerantes Miteinander einsetzt. Die 1961 in Heidelberg geborene Martina Münch ist verheiratet, hat sieben Kinder und lebt mit ihrer Familie in Cottbus.