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Woidke: Pücklers Erbe in Branitz bewahren –
Unterstützung durch das Land zugesichert

veröffentlicht am 30.08.2015

Als „poliertes Juwel in einem Gesamtkunstwerk“ hat Ministerpräsident Dietmar Woidke die restaurierte Seepyramide des Fürsten Hermann von Pückler-Muskau im Branitzer Park gewürdigt. „Bewunderer und Experten sind sich einig, dass der ‚grüne Fürst‘ mit diesem Landschaftsgarten sein Meisterwerk geschaffen hat“, sagte Woidke heute bei der Enthüllung der sanierten Grabstätte. „In diesem Park- und Schlossensemble von internatio-naler Bedeutung funkelt die begrünte Pyramide nun wieder in alter Schön-heit. Das Land Brandenburg ist stolz, in seiner zweitgrößten Stadt ein solch herausgehobenes kulturelles Erbe präsentieren zu können.“

Park und Schloss seien immer mit Bedacht erhalten und gepflegt worden, sagte Woidke. Mit Unterstützung von Europäischer Union, des Bundes, des Landes Brandenburg und der Stadt Cottbus sei es gelungen, bereits über 30 Millionen Euro in die Anlage zu investieren und sie zu einem kulturellen und touristischen Anziehungspunkt von internationaler Bedeutung zu machen. Woidke dankte Unterstützern und Förderern sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stif-tung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz für ihren Einsatz.

Der Ministerpräsident betonte zugleich die Verantwortung für die Bewahrung die-ses faszinierenden Erbes. Er sicherte zu, dass das Land Brandenburg die Stadt Cottbus in den Bemühungen unterstützen werde, die Stiftung perspektivisch bes-ser aufzustellen. Dies solle über die Gründung einer Landesstiftung und eine Ver-besserung der finanziellen Basis durch das Land ermöglicht werden. Woidke wört-lich: „Es wäre begrüßenswert, wenn diese Perspektive von Seiten des Bundes durch ein verstetigtes Engagement unterstützt werden könnte, damit sich heutige und künftige Generationen an den einzigartigen Schöpfungen des Fürsten Pückler