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Woidke: „Brandenburger Weg in eine soziale Zukunft“

veröffentlicht am 10.04.2014

Für Ministerpräsident Dietmar Woidke ist eine umfassende Sozialpolitik das charakteristische Merkmal für die Arbeit der Landesregierung. „Wir wollen die Grundlagen dafür schaffen, dass die Brandenburgerinnen und Brandenburger mit ihrer Hände Arbeit selbstbestimmt leben und ihre Fähigkeiten entfalten können. Das ist unser Brandenburger Weg in eine noch sozialere Zukunft“, sagte Woidke bei einer Fachtagung zur Pflege am Donnerstag in Potsdam. Sozialpolitische Zielsetzung unter spezieller Berücksichtigung des demografischen Wandels sei es, das Leben der Menschen heute zu verbessern, um möglichen zukünftigen Problemen entgegenzuwirken.

Woidke wörtlich: „Brandenburg muss ein soziales Land sein, ein Land guter und gleicher Lebenschancen von Jung bis Alt. Wir orientieren uns hier am Leitbild einer vorsorgenden Sozial- und Gesellschaftspolitik. Klar ist auch: Vorsorgende Politik muss alle Lebensbereiche abdecken. Sie muss ausgetretene Pfade verlassen und kreative Lösungen bieten. Und sie muss alle Kräfte dieses Landes bündeln.“

Ein gutes Beispiel seien hier die „Netzwerke Gesunde Kinder“, in denen Jugend- und Sozialämter, Schwangerschaftsberatungsstellen, Hebammen und ehrenamtliche Paten eng zusammenarbeiten, so Woidke. „Wir haben uns als Landesregierung ein ambitioniertes Ziel gesetzt: Wir wollen Brandenburg zu einer der kinder- und familienfreundlichsten Regionen in Europa machen. Und wir sind auf einem sehr guten Weg.“
Vorsorgende Politik sei ganzheitlich angelegt, unterstrich Woidke. „Familien- und Bildungs-, Arbeitsmarkt-, Renten- und Pflegepolitik müssen ineinandergreifen.“ Dabei komme dem Übergang von der Schule in den Beruf eine besondere Bedeutung zu. Das Projekt „Netzwerk Türöffner“ trage dem Rechnung. Brandenburg investiere aber nicht nur in jüngere Menschen. Woidke wörtlich: „Wir investieren auch in die Fähigkeiten, in das Lebensumfeld und in die Gesundheit älterer Menschen. Wir wollen Selbstbestimmung über das eigene Leben erhalten und Teilhabe an der Gesellschaft fördern.“