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Woidke anlässlich der Landtagseinweihung :„Haus der Demokratie“ symbolisiert selbstbewusstes Bundesland

veröffentlicht am 21.01.2014

Als ein „historisches Ereignis“ für Brandenburg hat Ministerpräsident Dietmar Woidke die Einweihung des neuen Landtagsgebäudes in Potsdam bezeichnet. „Am vergangenen Wochenende nahmen wir Brandenburger das Gebäude symbolisch in Besitz. Und heute folgen die Abgeordneten. Ich bin überzeugt, hier ist etwas Bleibendes entstanden“, erklärte Woidke anlässlich der parlamentarischen Feierstunde am Dienstag. Der Ministerpräsident erinnerte an das „große Engagement der Bürgerinnen und Bürger für den Wiederaufbau der historischen Stadtschlosses“.

Woidke schlug den Bogen zur friedlichen Revolution 1989: „Wir blicken mittlerweile zurück auf fast zweieinhalb Jahrzehnte Freiheit und Demokratie in ganz Deutschland. Nun können wir Brandenburgerinnen und Brandenburger unser Leben in die eigenen Hände nehmen. Wir können uns einmischen. Und wir können entscheiden, wem wir unser politisches Vertrauen schenken. Dafür haben viele Bürgerinnen und Bürger gekämpft. Und deshalb ist es ein wichtiges Zeichen, dass unser Landtag jetzt nicht mehr in einem maroden Provisorium, sondern im Herzen unserer Landeshauptstadt beherbergt ist. Wo früher ein königliches Schloss stand, steht heute ein neues Haus der Demokratie.“ Das Gebäude symbolisiere ein vielfältiges und selbstbewusstes Bundesland.

Die Landesregierung will, so Woidke mit Blick auf das Doppeljubiläum 2014/2015, dass Zeitgeschichte erlebbar bleibt. Der Schwerpunkt werde dabei nicht nur auf Mauerfall und Wiedervereinigung liegen, sondern auf all den Ereignissen und Entwicklungen, die dazu geführt hätten. Den Auftakt bildet eine Veranstaltung im Landtag am 7. Mai. Denn dann ist es genau 25 Jahre her, dass Bürger bei den letzten Kommunalwahlen der DDR Fälschung nachweisen konnten. In diesem Zusammenhang appellierte Woidke an Institutionen und Bürger, sich an den Veranstaltungen aktiv zu beteiligen.