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Kinder sind die Zukunft – Staatskanzleichef würdigt Projekt aus Märkisch-Oderland

veröffentlicht am 08.11.2012

Märkisch-Oderland ist der Vorreiter: Zum ersten Mal in den ostdeutschen Bundesländern heißt es am 14. November in Strausberg „Kinder.Stiften.Zukunft“. Auf dem Fachtag sollen Vereine und Initiativen für junge Menschen aus dem ganzen Landkreis miteinander vernetzt sowie Kooperationen mit lokalen Unternehmen und Stiftern angeschoben werden. Organisator der Veranstaltung ist das gleichnamige Kooperationsprojekt, bei dem der Landkreis Märkisch-Oderland, der Kreis-Kinder- und Jugendring Märkisch-Oderland und die Lokale Aktionsgruppe Märkische Seen zusammenarbeiten. Der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Albrecht Gerber, zeichnete das Projekt heute als Demografie-Beispiel des Monats November aus. Bei einem Besuch der Jugendwerkstatt Hönow überreichte er die Auszeichnung an den stellvertretenden Landrat Lutz Amsel.

Der Fachtag lehnt sich an ein Konzept der Bertelsmann Stiftung an, die bereits Kongresse in Berlin und anderen Großstädten durchführte und auch in Strausberg beratend zur Seite steht. Die Staatskanzlei und das Bildungsministerium unterstützen die Veranstaltung mit insgesamt 7000 Euro aus Lottomitteln. Mit den Geldern wurde unter anderem die Erstellung der Online-Version eines Teilnehmerhandbuches finanziert, die heute freigeschaltet wird.

Gerber sagte: „Der Projektname kann es nicht treffender ausdrücken: Kinder sind unsere Zukunft. Wir wollen Brandenburg zu einer der kinder- und familienfreundlichsten Regionen in Europa machen, und die Landesregierung hat diesen Anspruch bereits mit vielen Maßnahmen untersetzt. Die neue bundesweite Rangliste ‚Familienatlas’ mit guten Noten für Brandenburg belegt ganz klar, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Um Kindern und Jugendlichen optimale Entwicklungschancen zu gewähren, ist die ganze Gesellschaft gefragt. Wenn junge Menschen in der Region ihre Interessen verwirklichen und ihre Potenziale voll entfalten können, wenn sie sich bei uns wohlfühlen, dann planen sie auch hier ihre Zukunft. Damit ist Kinder- und Familienfreundlichkeit ein entscheidender Standortfaktor, um Fachkräfte zu halten und zu werben.“ Gerber appellierte an die regionalen Unternehmen und Stifter, sich bei dem Projekt ‚Kinder.Stiften.Zukunft’ einzubringen und Anregungen für ein soziales Engagement im Kinder- und Jugendbereich auf dem Strausberger Fachtag zu holen.

Auf der Veranstaltung in Strausberg, die von Bildungsstaatssekretär Burkhard Jungkamp eröffnet wird, sollen Akteure vernetzt und Erfahrungen ausgetauscht werden. Mehrere Initiativen stellen auf dem Fachtag oder im Teilnehmerhandbuch ihre Arbeit vor. Dazu gehört das Projekt „Sonne auf Rädern“ der Jugendwerkstatt Hönow, bei dem junge Leute - unterstützt von zwei Firmen - ein touristisches Netzwerk von Fahrradstationen aufbauen. Ferner informieren unter anderem die TheaterwerkSTADT in Müncheberg, die „Akademie der kleinen Leute“ in Markgrafpieske, ein Aktivspielplatz in Strausberg oder das Freilichtmuseum in Altranft über ihre Angebote. Zudem geben Experten aus Wissenschaft und Praxis Anregungen. So erläutern Vertreter der Industrie- und Handelskammer sowie der Handwerkskammer Frankfurt (Oder), was für langfristige Partnerschaften erforderlich ist, und die Bertelsmann Stiftung lädt zu einem Stifter-Workshop ein.

Das Projekt „Kinder.Stiften.Zukunft“ ist ein weiteres Beispiel auf dem „Marktplatz der Möglichkeiten“, mit dem die Staatskanzlei innovative, nachahmenswerte Initiativen im Umgang mit den Folgen des demografischen Wandels vorstellt. Die jeweiligen Demografie-Beispiele des Monats werden im Rahmen des Internetauftritts „Marktplatz der Möglichkeiten“ unter www.demografie.brandenburg.de veröffentlicht.


Kontakt für das Demografie-Beispiel November: Kerstin Niebsch, Tel.: 0 33 46 / 85 43 40, E-Mail: kinder.stiften.zukunft@leben-in-mol.de

Informationen im Internet: www.lag-maerkische-seen.de

Alle Infos: www.demografie.brandenburg.de

Hinweise und Anregungen an: demografie@stk.brandenburg.de