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Platzeck beendet mit Slowenien-Besuch erfolgreiche Südosteuropa-Visite

Brandenburg bietet Kroatien Hilfe bei Vorbereitung auf EU-Beitritt an

veröffentlicht am 05.10.2011

Ministerpräsident Platzeck sieht wachsende Chancen für brandenburgische Unternehmen in Kroatien und Slowenien. Zum Abschluss seiner Südosteuropa-Visite sagte Platzeck: „Insbesondere bei der Energieerzeugung steht Kroatien vor strategischen Entscheidungen. Die verstärkte Nutzung Erneuerbarer Energien ist aber auch in Slowenien an der Tagesordnung. In Gesprächen mit Spitzenpolitikern und Wirtschaftsvertretern habe ich gespürt, wie gefragt Brandenburgs Expertise insbesondere auf diesem Gebiet ist.“

Platzeck war zuletzt in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana mit Regierungschef Borut Pahor, dem amtierenden Ressortchef für Wirtschaft, dem Minister für Wachstum und Europäische Entwicklung, Mitja Gaspari, sowie Unternehmensvertretern der slowenisch-deutschen Industrie- und Handelskammer zusammengetroffen. Dabei ging es immer auch um Fragen der Lösung der EU-Finanzkrise und deren Folgen für Politik und Gesellschaft.

Praktische Fragen der Vorbereitung des EU-Beitritts im Jahr 2013 hatten dagegen im Mittelpunkt der abschließenden Gespräche auf kroatischer Seite gestanden. Dabei bot Platzeck dem stellvertretenden Ministerpräsidenten und Außenminister, Gordan Jandrokovic, die Hilfe Brandenburgs bei der Vorbereitung des EU-Beitritts an. So könnten kroatische Verwaltungsmitarbeiter ab sofort durch Hospitanzen in der Brandenburgischen Landesvertretung in Brüssel den Politikbetrieb in Europas Hauptstadt besser kennenlernen. Ähnliche Angebote hatten auch Polen und Rumänien vor deren EU-Beitritt genutzt.

In Kroatien war Platzeck von einer Unternehmerdelegation der Zukunftsagentur Brandenburg begleitet worden. Dort hatte sich Brandenburg aus Anlass des Tages der deutschen Einheit als weltoffenes, technologieorientiertes, modernes Bundesland mit vielfältigen touristischen und kulturellen Angeboten präsentiert. Platzeck war in Zagreb vom Staatspräsidenten Kroatiens, Prof. Ivo Josipovic, empfangen worden.

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