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UNESCO-Status verpflichtet: Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin ist Vorreiter beim Naturschutz

veröffentlicht am 17.12.2010

Ministerpräsident Matthias Platzeck hat das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin als Modellregion für eine nachhaltige Entwicklung gewürdigt. Anlässlich des 20. Jahrestages der Anerkennung des Reservats als UNESCO-Schutzgebiet am (heutigen) 17. Dezember erklärte Platzeck heute in Potsdam, mit zahlreichen innovativen Projekten werde das rund 130 Quadratkilometer große Gebiet im Norden Brandenburgs seiner Vorreiterrolle gerecht. Platzeck wörtlich: „Maßgeblich dafür ist, dass das Biosphärenreservat viele Partner und Verbündete gewonnen hat: Bürger und Unternehmen aus der Region engagieren sich ebenso wie Wissenschaftler und Politiker.“

Für die erfolgreiche Entwicklung des UNESCO-Schutzgebietes gebe es viele Belege, so Platzeck. So tragen bereits 89 Unternehmen der Region das Prüfzeichen Schorfheide-Chorin, das regional, naturverträglich und nachhaltig hergestellte Produkte und Dienstleistungen kennzeichnet. Platzeck lobte das konsequente Engagement des Biosphärereservats für die biologische Vielfalt. Mit seinem Antrag auf Aufnahme des Buchenwaldes Grumsin in das UNESCO-Weltnaturerbe habe sich das Biosphärenreservat in seinem 20. Jahr ein neues anspruchsvolles Ziel gestellt. Bei Klimaschutz und Bildungsprojekten habe es auch die Nase vorn.
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Platzeck resümierte: „Das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin hat einen unschätzbaren Beitrag zur Bewahrung unseres Naturerbes und zur Entwicklung des Gesamtsystems der Großschutzgebiete in Brandenburg geleistet. Zugleich zeigen die Menschen vor Ort, dass es möglich ist, Naturschutz und regionale Entwicklung sinnvoll miteinander zu verbinden. Ich bin mir sicher, dass das Biosphärenreservat auch künftig mit seinen Pfunden wuchern und damit Lebensqualität sichern wird.“