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Neue Videobotschaft des Ministerpräsidenten: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag – Brandenburg!

veröffentlicht am 26.09.2010

Ministerpräsident Matthias Platzeck hat die Brandenburgerinnen und Brandenburger herzlich zum 20. Jahrestag der Wiederbegründung des Landes
am 3. Oktober beglückwünscht. In einer heute veröffentlichten Videobotschaft zieht Platzeck eine insgesamt positive Bilanz.

Platzeck wörtlich: „Wenn wir die Bilder von 1990 aus den drei DDR-Bezirken Potsdam, Cottbus und Frankfurt (Oder) mit denen von heute vergleichen, dann können wir sagen: Wir Brandenburgerinnen und Brandenburger haben gemeinsam viel
erreicht. Sanierte Innenstädte, ein modernes Verkehrs- und Kommunikationsnetz,
eine leistungsfähige Hochschullandschaft, eine geschützte Umwelt, eine wachsende
und zukunftsorientierte Wirtschaft und Vieles mehr. Wir haben seit 1990
viel gelernt, und die meisten von uns mussten beruflich komplett neu anfangen.
Wir haben für diesen Neubeginn hohe Risiken in Kauf genommen. Wir hatten
keinen Masterplan, aber wir haben den Weg gemeistert: durch Hilfe von außen
und vor allem durch Zusammenhalt im Innern unseres Landes.“

Der Ministerpräsident macht deutlich, dass er um die Schwierigkeiten, die viele
Menschen in den vergangenen 20 Jahren meistern mussten, weiß und betont:
„Vieles hat länger gedauert als anfangs erhofft. Manche der 1990 gesäten Hoffnung sind nicht in Erfüllung gegangen. Die Enttäuschungen wirken in Ost wie
West bis heute nach ebenso wie manche gesellschaftliche Verwerfung. Wir sehen
heute, dass das Zusammenwachsen und der Aufbau einer selbsttragenden Wirtschaftsstruktur weitere Anstrengungen erfordern. Der Einigungsprozess ist noch nicht abgeschlossen. Und trotzdem ist die Einheit eine große Leistung aller Deutschen.

Wir haben ein großes Stück des Weges – ich schätze: zwei Drittel – geschafft;
jetzt müssen wir weiter arbeiten, um das Ziel zu erreichen: gleiche Lebensverhältnisse in Ost und West!“ Platzeck versichert abschließend: „Die Landesregierung steht dafür ein, dass der Zusammenhalt weiter gestärkt wird, dass die Starken die Schwachen mitnehmen, dass unser Land weiter aufblüht.“